Dann fiel der Vorhang, und zwar auf unvorstellbare Weise. Manchmal widerfährt das Schlimmste nicht einem selbst, sondern dem, den man liebt. Das sind die schwersten Schmerzen, die man aushalten kann, und der Boden wackelt, und nichts ist mehr stabil in deiner Welt. Es ist eine Lüge, dass wir auf alles vorbereitet sind. Auf manche Dinge mehr als auf andere. Manchmal geschieht sogar das Unvorstellbare.
Und dann steht man da. Aus den Angeln gehoben. Deformiert. Gegerbt und genäht, um eine weitere Naht zu heilen. Es gibt Leute, die glauben, dass die Starken nicht weinen oder gar in der Zerbrechlichkeit des Schicksals ausrutschen. Sie glauben, dass die Supermächte den Privilegierten gehören und nicht denen, die noch immer darum kämpfen, von einem anderen und einem anderen aufzustehen.
Sie sehen nicht den Sturzbach, sondern die hochmütige Säule. Sie können nicht erkennen, ob die Brust zusammengedrückt wird, wenn der Nebel über sie hinwegfliegt. Es ist nicht leicht, den Verlust an voller Lebenskraft zu spüren? Oder den, sich selbst zu verlieren, wenn man so lebendig ist. Manchmal sind die Synapsen nicht in Übereinstimmung und vorübergehend, sie sind zerbrechlich und destabilisieren eine Verschlechterung im Widerspruch zu ihrem Potenzial. Selbst das Stabile verschwindet inmitten des Unvergänglichen und Unvorhersehbaren.
Es ist in Ordnung, zu zerbrechen, weil man nicht weiß, ob man es kann. Es ist in Ordnung, wütend zu werden, denn du bist ein Mensch und kein Zombie. Es ist in Ordnung zu atmen und zu versuchen, sich zusammenzureißen, denn heute kannst du es noch. Tief in deinem Inneren kannst du nicht wissen, ob du es morgen nicht mehr kannst. Es ist also in Ordnung. Das andere ist für diejenigen, denen Haut, Sinne, Herzschlag und salzige Tränen fehlen.
Heute umarme ich dich und ich umarme mich selbst. Die Klarheit ist ein flüchtiger Kuss, dann weinen, es ist Zeit. Es gießt Ozeane und erleichtert die Last. Es ist gut, sich in Zeiten des Leichtsinns zu offenbaren.