Liebe Steemit Community,
liebe Freiheitsfreunde,
liebe Freiheitsfeinde,
heute folgt also Runde 2 der Battle Royal: Österreichische Geldtheorie vs. Free Banking oder Goldbugs vs. Kreditbugs.
Wer Teil eins des Kampfes nicht gelesen hat, kann das hier nachholen.
Ich werde dann in in der Kommentarspalte zwei Posts (Goldbugs, Kreditbugs) machen und ihr entscheidet dann per Upvote, wer den Kampf gewonnen hat.
Heute sind die Kreditbugs/Freebanker am Zug.
Wir befinden uns noch immer in
Runde 2 - Wie entsteht Geld, was taugt als Geld?
Während die Österreicher eine geschlossene Mannschaft darstellten, sind die Kreditbugs/Freebanker ein ziemlich zusammengewürfelter Haufen.
Lassen wir also die einzelnen Kämpfer zu Wort kommen.
1. Friedrich August von Hayek:
Hayek ist ja eigentlich auch ein Austrian, aber in der Geldlehre hat er einen anderen Weg eingeschlagen.
Hayek sah in dem Geldschöpfungsmonopol des Staates/der Zentralbanken und in dem Monopol nur ihr Geld als gesetzliches Zahlungsmittel zuzulassen ein großes Problem:
“With the exception only of the 200-year period of the gold standard, practically all governments of history have used their exclusive power to issue money in order to defraud and plunder the people. ”
[...]
“What is so dangerous and ought to be done away with is not governments’ right to issue money but the exclusive right to do so and their power to force people to use it and to accept it at a particular price. This monopoly of government, like the postal monopoly, has its origin not in any benefit it secures for the people but solely in the desire to enhance the coercive powers of government. I doubt whether it has ever done any good except to the rulers and their favorites. All history contradicts the belief that governments have given us a safer money than we would have had without their claiming an exclusive right to issue it.”
[...]
“BUT WHY should we not let people choose freely what money they want to use? By ‘people’ I mean the individuals who ought to have the right to decide whether they want to buy or sell for francs, pounds, dollars, D-marks, or ounces of gold. I have no objection to governments issuing money, but I believe their claim to a monopoly, or their power to limit the kinds of money in which contracts may be concluded within their territory, or to determine the rates at which monies can be exchanged, to be wholly harmful.”
[...]
“Government and legal tender”
[...]
“But there is no reason whatever why people should not be free to make contracts, including ordinary purchases and sales, in any kind of money they choose, or why they should be obliged to sell against any particular kind of money.”
Quelle F. A. Hayek. “Choice in Currency. (S.25-29)”
Hierzu meine Anmerkungen:
Währungswettbewerb ist sehr zu begrüßen. Wir haben ihn ja auf den internationalen Finanzmärkten bereits und niemand hindert einen, eine andere Währung zu benutzen, als das gesetzliche Zahlungsmittel, so lange sich beide Partner einig sind. Es hindert mich auch keiner daran ein Konto in einer anderen Währung und/oder in einem anderen Land zu eröffnen und meine Ersparnisse dort zu halten.
Grundsätzlich ist aber der Annahmezwang einer bestimmten Währung abzulehnen.
Das angebliche Staatsmonopol über die Geldschöpfung gibt es nicht.
Hier werden mir bestimmt viele widersprechen, aber es ist nun mal so.
Diesen Irrglauben bin ich auch lange Zeit angehangen.
Die Zentralbank hat das Recht Banknoten zu drucken und die Staaten haben das Recht auf die Münzprägung (vgl. Eckhardt, Dietrich - Was ist Geld). Das ist alles.
Die Zentralbanken drucken diese Banknoten nicht zum Spaß und geben diese heraus. Sie machen das nur auf Nachfrage durch die Geschäftsbanken. Die Geschäftsbanken geben die Banknoten und Münzen nur auf Kundenwunsch heraus. Sie verwandeln also das Buchgeld, das auf unseren Konten liegt in Banknoten, wenn wir Geld abheben. Verlangt keiner mehr nach Bargeld, dann druckt die EZB auch keine Euroscheine mehr. Diese Herausgabe von Bargeld durch die EZB erhöht auch nicht die Geldmenge, da die Geschäftsbanken diese Zentralbankgeld durch die Herausgabe eines Pfandes besichern müssen (falls es ein Kredit ist) oder die Sichteinlage der Geschäftsbank bei der Zentralbank verringert sich entsprechend.
Das Geld verändert also nur seine Form.
Wenn man bedenkt, das von der ganzen Geldmenge, die im Umlauf ist, Bargeld und Münzen im einstelligen Prozentbereich liegen, müsste eigentlich klar sein, dass der Staat/die Zentralbank kein Geldschöpfungsmonopol hat.
Über 90% des Geldes wird von den Geschäftsbanken geschaffen. Mit dem Zentralbankgeld hat es nur den Wertmaßstab (also Euro) gemeinsam.
Das Geld der Geschäftsbanken wird auch nicht als ungedecktes Geld aus dem Nichts geschaffen, sondern als Kredit, also auf Kundenwunsch. Besichert/gedeckt ist das ganze dann durch das Tilgunsversprechen/die Tilgungsfähigkeit (sprich die Arbeitskraft) des Kreditnehmers und wenn nötig die Sicherheit, die hinterlegt wird, z.B. das zu bauende Haus. Bei Rückzahlung des Kredites wird das Geld dann wieder vernichtet. Es spielt auch überhaupt keine Rolle in welchem Wertmaßstab dieser Kredit gemessen wird. Es wird einfach deshalb Währungsgeld (also Euro, Yen, USD) genommen, da dies das marktfähigste Gut ist. Aber bezahlt wird der Kredit durch die Arbeitskraft/Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers.
Wo wir schon dabei sind, möchte ich gleich auch noch mit einem weiteren Irrtum aufräumen, nämlich dass die Geschäftsbanken Geld aus dem Nichts erzeugen und damit Wertpapiere oder Immobilien aufkaufen können. Lange habe ich auch an diesen Irrtum geglaubt, obwohl ich mich immer gefragt habe, warum die Banken dann nicht längst alle Immobilien und Wertpapiere besitzen.
Richtig ist, dass eine Bank einen Kredit bei sich selbst aufnehmen kann und damit z.B. ein Wertpapier kaufen kann. Aber sie muss das in die Bilanz aufnehmen und die Schuld bei sich selbst, mit von außen kommenden Mitteln (also durch verdientes Geld), wieder tilgen.
Wie jeder andere Schuldner auch. Sie bezahlt also den Kredit bei sich selbst nicht durch Luftgeld, sondern der Kredit ist gedeckt durch die zukünftigen Einkünfte der Bank. Da die natürlich auch begrenzt sind, kann sie nicht unendlich Wertpapiere und Immobilien aufkaufen (vgl. Eckhardt, Dietrich - Was ist Geld).
Der Nobelpreisträger Hayek liegt hier also falsch.
Das einzige Monopol, das die Regierung/der Staat hat, ist das Gesetzgebungsmonopol und mit diesem Monopol kann sie unglaublichen Schaden im Geldsystem anrichten. Sie kann z.B. Banken und Versicherungen oder Pensionsfonds per Gesetz dazu zwingen, dass sie nur Staatsanleihen (darunter viele Pleitestaaten wie Griechenland) in ihrem Portfolio halten dürfen. Sie kann sie dazu zwingen, wie in den USA geschehen, Hausbaukredite an Menschen zu vergeben, bei denen offensichtlich ist, dass sie nicht tilgungsfähig sind. Und vieles mehr. Der Staat kann per Gesetz ein Geldsystem oder eine Währung zerstören. Aber nicht durch sein lächerliches Banknoten und Münzmonopol.
Wer jetzt noch einwirft, dass er uns ja zwingt, die Steuern in "seinem" Geld zu bezahlen, den frage ich, wann hasst Du das letzte Mal deine Steuernachzahlung/Steuervorauszahlung in Euroscheinen oder Münzen geleistet?
Schauen wir was Hayek noch zu sagen hat:
Gold standard not the solution
One might hope to prevent the violent fluctuations in the value of money in recent years by returning to the gold standard or some regime of fixed exchanges. I still believe that, so long as the management of money is in the hands of government, the gold standard with all its imperfections is the only tolerably safe system. But we certainly can do better than that, though not through government.”
[...]
Free Money Movement
What we now need is a Free Money Movement comparable to the Free Trade Movement of the 19th century, demonstrating not merely the harm caused by acute inflation, which could justifiably be argued to be avoidable even with present institutions, but the deeper effects of producing periods of stagnation that are indeed inherent in the present monetary arrangements.”
Quelle F. A. Hayek. “Denationalisation of Money. (S.224)”
Hierzu meine Anmerkungen:
Auch der Goldstandard schützt nicht vor den Gesetzen des Staates. Ich sage nur Nixon und Schließung des Goldfensters. Wobei für Privatleute das Gold ja schon vorher verboten war.
Während des Goldstandards war von 1933 an der private Goldbesitz verboten.
Heute in der Kreditgeldwirtschaft kann jeder so viel Gold kaufen wie er lustig ist.
Was ist Euch lieber?
Feste Wechselkurse sind in einer Marktwirtschaft sowieso Blödsinn, da stimme ich Hayek zu.
Gerade der freie Wechselkurs bewirkt doch, dass sich die unterschiedliche Wirtschaftskraft der Länder aufeinander einspielen kann. Das wäre um mit Andre Kostolany zu sprechen, als ob man den Fußball auf dem Spielfeld festnagelt.
Wo ich Hayek absolut zustimme, ist das ein Geldsystem ganz ohne die Regulierung des Staates am besten wäre.
Also Free Banking ohne Lizenzvergabe des Staates zur Eröffnung einer Bank, ohne staatliche Bailouts usw.
Mit den Sparkassen und Volksbanken haben wir schon ein hervorragendes Bankensystem. Man müsste ihnen nur mehr Freiheiten geben. Ohne die Zentralbank als lender of last resort und die Bailouts durch den Steuerzahler, würden auch die Großbanken vorsichtiger bei ihren Anlageentscheidungen.
Wie das Geld dann heißt, das die Geschäftsbanken durch ihre Kreditgeldschöpfung herausgeben spielt überhaupt keine Rolle. Für den internationalen Handel müssten dann Clearingstellen eingerichtet werden, die die Zahlungen garantieren. Dies stellt aber auch kein Problem dar. Private Clearinghäuser gibt es an den Futures- und Optionsmärkten schon immer und die haben zu jeder Zeit ihren Dienst erfüllt.
Eine Definition was Geld ist oder was das Wesen des Geldes ist, habe ich bei Hayek leider nicht gefunden. Aber vor dieser wichtigen Frage drücken sich die meisten.
Nun weiter zu
Milton Friedman
Milton Friedman hat in seinen Untersuchungen herausgearbeitet, dass das Finanzsystem während des Goldstandards viel instabiler war und, dass die Gründung der Federal Reserve das ganze noch verschlimmert hat (vgl. Friedman - Kapitalismus und Freiheit, S.68). Diese Tatsache dürfte jeden Marktwirtschaftler klar sein. Mit einer Zentralbank im Rücken, die einen bei Bedarf raushaut, geht man natürlich viel größere Risiken ein als ohne (moral hazard). Die hohe Inflation nach dem 1. Weltkrieg schreibt Friedman auch der Gründung der Federal Reserve zu (ebenda). In A Monetary History of the United States wird das ganze noch genauer ausgeführt. Die große Krise, die 1929 ihren Anfang nahm, kann auch auf die Federal Reserve zurückgeführt werden. Erstens hat sie die Zinsen drastisch erhöht (also Planwirtschaft) und zweitens hat sie den Banken eine zu große Sicherheit vorgegaukelt. Die Banken haben mit einem viel zu großen Hebel gearbeitet, in dem Glauben die Fed würde sie schon raushauen. Durch einige Bankzusammenbrüche kam es dann zu einem Bankrun mit den entsprechenden dramatischen Folgen.
Milton Friedman wünscht sich, dass das Banksystem von gesetzlichen Regeln und nicht von den Entscheidungen von Zentralbänkern und/oder Politikern abhängen sollte.
Er will aber nicht, dass die Geldpolitik vom Preisniveau bestimmt werden sollte, sondern er will eine festgesetzte gleichbleibende Wachstumsrate der Geldmenge zwischen 3 und 5% p.a. (vgl. Friedman - Kapitalismus und Freiheit, S.78)
Hierzu meine Anmerkungen:
Die Moral Hazard - Probleme die mit der Gründung einer Zentralbank einhergehen, hat er gut erkannt. Auch dass ein Goldstandard eben nicht vor Wirtschaftskrisen und Inflation schützt hat er bewiesen.
Aber eine festgesetzte Wachstumsrate für die Geldmenge ist monetäre Planwirtschaft und deshalb völliger Quatsch. Dafür sollte man ihn gleich aus dem Ring werfen und seinen Nobelpreis hinterher.
Die Geldmenge wächst automatisch, wenn die Wirtschaft wächst und wird wieder kleiner, wenn die Wirtschaft schrumpft. Nicht die Erhöhung der Geldmenge bewirkt Wirtschaftswachstum, sondern das Wirtschaftswachstum bewirkt die Erhöhung der Geldmenge. Wäre diese Aussage falsch, dann müsste Simbabwe das größte Wirtschaftswachstum auf der Welt haben. Ich glaube das weiß Milton Friedman auch. Durch die gleichbleibende Erhöhung der Geldmenge möchte er erreichen, dass sich die Wirtschaft und die Finanzmärkte darauf einstellen können und nicht auf Gedeih und Verderb den Launen der Zentralbänker ausgeliefert sind. Ich habe aber schon an anderer Stelle gezeigt, wie gering der Einfluss der Zentralbanken ist.
Trotzdem bleibt seine Forderung nach einer konstanten Wachstumsrate der Geldmenge Quatsch.
Die Wirtschaft braucht Geld wenn sie wächst und erzeugt es aus sich heraus durch die Kreditaufnahme selbst. Geld in die Wirtschaft zu pumpen, wenn sie es gar nicht braucht, ist wie jemanden zu zwingen 10 Maß Bier zu trinken obwohl er nur 5 Maß verträgt.
Zusätzlich setzte sich Friedman immer für flexible Wechselkurse zwischen den verschiedenen Währungen ein (vgl. Friedman - Kapitalismus und Freiheit, S.90), er war also gegen die festen Wechselkurse des Bretton Woods Systems.
Meine Meinung zu festen Wechselkursen habe ich weiter oben bei Hayek schon geäußert.
Die Forderung nach free floating exchange rates ist absolut richtig und Gott sei Dank haben wir diese außerhalb des Euroraumes und sie funktionieren ganz wunderbar.
Eine Definition was Geld ist, hat Friedman leider auch nicht geliefert.
Ach ja, bevor ich es vergesse, Friedmans Aussage, dass Inflation immer ein monetäres Phänomen ist, ist auch nicht haltbar. Die Preise steigen, wenn die Nachfrage nach Gütern hoch ist, also während eines Wirtschaftsaufschwungs, dass dabei durch die erhöhte Kreditnachfrage auch die Geldmenge wächst, ist nur eine Begleiterscheinung. In einer gesunden Kreditwirtschaft stehen ja dem neu geschaffenen Geld, die mit dem neu geschaffenen Geld zu produzierenden Waren gegenüber (vgl. Eckhardt, Dietrich - Was ist Geld). Würde Inflation immer ein monetäres Phänomen sein, dann könnten wir uns momentan vor Inflation nicht mehr retten.
Nun kommen wir zu
Alfred Lansburgh (Argentarius)
Alfred Lansburgh war nicht nur Geldtheoretiker, sondern auch Geldpraktiker (Bankdirektor).
Dieser Mann liefert uns in seinem Werk Vom Gelde, endlich eine korrekte Gelddefinition:
"Geld ist die Verkörperung eines Güteranspruchs, der dadurch entstanden ist, dass jemand etwas geleistet, die Gegenleistung aber noch nicht erhalten hat."
Oder kürzer:
"Geld verkörpert den aus einer Leistung entstandenen Anspruch auf gleichwertige Gegenleistung." (Quelle: Argentarius - Vom Gelde, S.31)
[...]
Das Geld stellt ein bescheinigtes Recht zum Bezug von Gegenleistungen dar, denen entsprechende Leistungen vorangegangen sind, und seine Hauptfunktion besteht darin, diese Gegenleistung von dem Einen auf den Anderen zu übertragen (Quelle: Argentarius - Vom Gelde, S.33).
Hierzu meine Anmerkungen:
Absolute Zustimmung.
Wir erhalten von unserem Arbeitgeber für die geleistete Arbeit unseren Lohn. Damit sind wir quitt, aber wir haben jetzt einen Anspruch über Güter und Dienstleistung im Wert von sagen wir 5.000€ in Händen (oder auf dem Konto). Dieser Anspruch berechtigt uns auf einen sehr kleinen Anteil der gesamten Produktion einer Volkswirtschaft. Das Geld ist nur die Dokumentation für diesen Anspruch. Wir werden also zum Gläubiger gegenüber dem Sozialprodukt der Geldnutzergemeinschaft (vgl. Eckhardt, Dietrich - Was ist Geld). Diese Schuld muss nun von irgend jemanden aus dem Kollektiv der Geldnutzergemeinschaft getilgt werden (ebenda).
Wie dieser Gläubigeranspruch (und auf der anderen Seite der Bilanz das Tilgungsversprechen) dokumentiert ist bzw. in welchem Wertmaßstab es gemessen wird (Euro, Yen, Gramm Gold), spielt überhaupt keine Rolle.
Denn Geld ist etwas immaterielles.
Wo ich schon so oft auf Dr. Dietrich Eckhardt verweise, möchte ich auch noch seine Gelddefinition ins Spiel bringen:
Geld ist die Gesamtheit der quantitativ bewerteten und symbolisch vergegenständlichen Tilgungsversprechen (vgl. Eckhardt, Dietrich - Was ist Geld)
Diese Definition mag auf den ersten Blick ganz unterschiedlich zu der Definition von Alfred Lansburgh erscheinen, sie ist es aber nicht. Sie nähert sich nur dem Wesen des Geldes von der anderen Seite.
Geld entsteht immer nur dann, wenn sich jemand einen Kredit aufnimmt und dafür ein entsprechendes Tilgungsversprechen gibt. Die Aufgabe der Bank ist nun dieses Tilgungsversprechen und die Tilgungsfähigkeit des Schuldners zu bewerten.
Die ganze Bankenkrise war keine Geldkrise oder Währungskrise, auch die Eurokrise war keine Krise des Euros, sondern einfach die irgendwann zu Tage gekommene Unfähigkeit oder Unwilligkeit der Banken, die Tilgungsfähigkeit ihrer Schuldner richtig zu bewerten. Diese Nachlässigkeit wurde natürlich befeuert durch die Zentralbanken und Regierungen, durch die entsprechenden dummen gesetzlichen Regelungen und durch das Wissen/Hoffen, dass einen bei Bedarf der Staat/die Zentralbank schon raushaut.
Wir haben es also, wie weiter oben schon erwähnt, mit einem Moral Hazard Problem zu tun.
Die Schuld ist nicht beim Geldsystem zu suchen, sondern wie so oft beim Gesetzgeber und der Regierung.
So, ich denke die Argumente beider Lager wurden ausreichend dargelegt.
Zum Bankensystem werde ich mich in einem extra Artikel bald noch ausführlicher äußern.
Jetzt seit ihr an der Reihe.
Zeigt durch Euren Upvote in der Kommentarspalte, wer diese Battle Royal gewonnen hat.
Bis bald,
Stephan Haller
P.S. Ich hatte ja im ersten Teil versprochen euch noch ein alternatives Geldsystem zu zeigen, welches von Amazon herausgegeben werden könnte. Aber ich finde das passt nicht mehr in diesen Artikel.
Dazu wird es bald noch einen extra Artikel geben.