Liebe Steemitgemeinde,
Liebe Freiheitsfreunde,
Liebe Freiheitsfeinde,
während uns die Roboter die Arbeit wegnehmen und die Jugend gegen das Klima demonstriert, mache ich gemeinsame Sache mit unseren amerikanischen Freunden.
Geld schläft nicht
Heute Nacht konnte ich nicht schlafen.
Also habe ich kurzerhand mit Chris Uhl der großartigsten Stimme in der Welt der Podcasts einen Vertrag geschlossen.
Um 3:31 Uhr war es soweit.
Kosten entstehen keinem von uns (außer natürlich Arbeitszeit), die Einnahmen werden geteilt.
Audiobooks
Meine Bücher sind alle auf Englisch und dies wird sich auch zukünftig nicht ändern (Wer spricht schon deutsch?).
Mir war es vorher nicht bewusst, dass es in den USA eine derart große Nachfrage nach Hörbüchern gibt.
Das liegt wohl daran, dass die Amerikaner so viel mit dem Auto fahren.
Wie wir alle wissen, fährt der Bösewicht in den Hollywoodfilmen immer einen BMW, schießt mit einer Heckler & Koch um sich und spricht mit einem deutschen Akzent.
Das heißt, würde ich mein Buch selbst vorlesen, würde es sich für die Amerikaner ungefähr so anhören:
Deshalb wird mir Chris Uhl zukünftig für alle meine Bücher seine großartige Stimme leihen.
Ich habe Chris Uhl ja auch kürzlich auf Steemit geholt.
Wer ihn nicht kennt, kann sich hier seine Podcasts anhören und hier seine Videos anschauen.
Nächsten Freitag werde ich wieder bei ihm in der Sendung sein und über den Einfluss der Zentralbanken auf den Zins sprechen.
Anything goes
Noch vor einem Jahr war ich ein Niemand.
Das bin ich heute auch noch, aber zumindest bin ich ein Niemand mit zwei Büchern (bald drei), die mir ein schönes Zusatzeinkommen bescheren, ich halte mittels Skype regelmäßig Vorträge in den USA und die Leute hören sich freiwillig meinen Schwachsinn an und bezahlen sogar dafür, dass sie es lesen dürfen.
Wer also glaubt, der technische Fortschritt würde uns die Arbeit wegnehmen, liegt absolut falsch.
Heute arbeite ich eigentlich immer 60-70 Stunden pro Woche.
Die 20-30 Stunden, die ich zusätzlich zu meiner Regelarbeitszeit investiere, sehe ich nicht als Arbeit, sondern es ist bezahlte Freizeit.
Natürlich werden wir zukünftig nicht mehr 40h pro Woche am Fließband stehen.
Dies werden tatsächlich Roboter übernehmen.
Dafür werden wir unser Geld mit Tätigkeiten verdienen, die Spaß machen.
Chris Uhl ist hierfür ein hervorragendes Beispiel.
Durch das Internet, kann er von dem leben, was ihm Spaß macht.
Und wer glaubt, wir würden hier in Deutschland im Paradies der Werktätigen leben, soll sich einmal folgenden Artikel aus der NZZ durchlesen.
Wenn man bedenkt, dass in den USA ein Lastwagenfahrer netto mehr verdient als ein Assistenzarzt in Deutschland, sollte man selbst als Gewerkschaftsfunktionär ins Grübeln kommen.
In diesem Sinne,
eine schönes Arbeits-Wochenende.
Stephan Haller