Liebe Steemitgemeinde,
liebe Freiheitsfreunde,
liebe Freiheitsfeinde,
wer als Unternehmen am Markt Produkte anbietet, die gerne gekauft werden, weil sie z.B. technisch sehr hochwertig sind, wird bestehen und wachsen.
Wer nicht mehr konkurrenzfähig ist, weil er z.B. technische Entwicklungen verschläft, der verschwindet über kurz oder lang vom Markt.
Das Geschäft übernehmen neue Unternehmen, die noch nicht so schwerfällig geworden sind, und z.T. unter sehr hohem Risiko oft technische Revolutionen starten.
Sind diese neuen Unternehmen erfolgreich, profitieren langfristig alle.
So sollte es sein und auf diese Weise ist der Wohlstand und der technische Fortschritt in der Welt entstanden.
Die Antwort des Bundeswirtschaftsministers auf die drohende Schöpferische Zerstörung
Altmaier für Verstaatlichung als letzte Notfalloption.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier möchte die deutsche Wirtschaft vor wachsender ausländischer Konkurrenz oder Übernahmen im Extremfall auch dadurch schützen, dass sich der Staat an Privatunternehmen in Schlüsselbranchen substantiell beteiligt.
[...]
Zunächst müsse dies natürlich die Wirtschaft tun, „etwa durch Weiße Ritter“. Wenn das nicht gelinge, dann dürfe aber, so Altmaier, als „letzte Möglichkeit“ auch eine öffentliche Beteiligung nicht von vorneherein ausgeschlossen werden. Er nannte in diesem Zusammenhang die von ihm selbst schon einmal vorgeschlagene Idee eines Beteiligungsfonds.
Altmaier machte klar, dass er dabei vor allem die größten Volkswirtschaften der Welt, die Vereinigten Staaten und China, im Blick hat. Er sorgt sich eigenem Bekunden zufolge offenbar, dass in wichtigen Industrien chinesische und amerikanische Unternehmen zu dominierend werden könnten und umfangreiche Wertschöpfung, die derzeit in Deutschland stattfinde, auf sich ziehen.
Als Beispiel nannte er die Automobilindustrie. 90 Prozent der Wertschöpfung eines momentan in Deutschland hergestellten Autos werde in Europa erzielt, sagte Altmaier. Durch Elektromobilität und die Entwicklung immer autonomer fahrender Fahrzeuge drohe, dass sich dieser Wertschöpfungsanteil auf 50 Prozent verringere. „Audi und BMW werden weiterhin so viele Autos herstellen wie bisher“, jedoch könnte möglicherweise künftig viel weniger Wertschöpfung auf Deutschland entfallen, warnte er – deswegen plädiere er für eine Batteriezellenfertigung in Europa.
Altmaier betonte zudem mehrfach, dass er sich eine Teilverstaatlichung wirklich nur als letzte Möglichkeit vorstellen könne: „Der Staat ist ein lausiger Unternehmer“. Deutschland müsse aber darauf achten, dass es nicht in Teilen „vom Akteur zum passiven Dulder, vom Entwicklungslabor der Welt zur verlängerten Werkbank“ werde.
Kurz zusammengefasst:
Wenn die deutsche Autoindustrie zu blöd ist, um zukünftig bei der Elektromobilität mit den USA und Asien mitzuhalten, dann haut sie Papa Altmaier raus.
Natürlich mit dem Geld der Bürger.
Als Gegenleistung darf der Bürger dann beschissene Autos fahren, die wahrscheinlich auch noch teurer sind als die der Konkurrenz.
So erschafft man Wohlstand!
Die Abschwächung:
"Der Staat ist ein lausiger Unternehmer“.
kann ich ihm leider nicht glauben.
Zu viel habe ich schon erlebt.
Niemand hat die Absicht....
Bis bald,
Stephan Haller