Das liegt daran, da der Euro für ein schwaches Land wie Griechenland viel zu stark ist und sie aufgrund dessen weniger exportieren können. Hätten die Griechen ihre eigene schwächere Drachme könnten sie mehr exportieren und würden auch mehr Touristen und Unternehmen anlocken da dort die Preise niedriger sind als im vergleichsweise sehr starken Deutschland.
Da ist Dir aber jetzt eine gewaltige Portion Keynesianismus durchgerutscht.
Als ob ein Wertmaß zu stark oder zu schwach sein könnte.
Wer bestimmt den den "richtigen" Wert für ein Wertmaß?
Der Währungs-Planungskommissar?
In einem Weltmarkt bringt eine Abwertung rein gar nichts.
Die Importe werden teurer und die Unternehmen erhöhen einfach die Preise entsprechend.
Schließlich wollen sie und die Investoren auch ihren Schnitt machen.
Die Griechen haben viele Probleme, aber der Euro ist es sicher nicht.
Ein Basketballer wird auch nicht größer oder besser, nur weil ich jetzt Größe nicht mehr in Meter, sondern in Fuß und Inch angebe.
Selbst wenn die Griechen die Drachme wieder einführen, wird trotzdem der Euro weiter benutzt werden und die Griechen werden ihre Sparguthaben ganz sicher nicht freiwillig in Drachme tauschen, sondern ganz schnell in bar abheben oder ins Ausland überweisen.
Wie will man diesen Gewaltakt durchsetzen?
Lohn und Preiskontrollen?
Kapitalverkehrskontrollen?
Strenge Ausreisekontrollen?
Kann man theoretisch alles machen, es wird nur nichts ändern, außer dass man eine Diktatur errichtet hat.
RE: German financial assets at their highest level ? | Deutsches Geldvermögen auf Höchststand ?