Das Problem der 68er und Nachfolgegeneration war, dass man alles anders/besser machen wollte.
Genau dies ist aber der Fehler.
Das Zusammenleben der Menschen funktioniert ja weitgehend.
Meine Vorfahren lebten im Niemandsland im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet.
Nach dem Zerfall der Habsburger Monarchie hatte man diesen Landstrich einfach vergessen.
Es gab keinerlei Staatsmacht.
Alle lebten in der Gegend als Selbstversorger und vom Schmuggel und der Wilderei.
Trotzdem lebte man friedlich in der Dorfgemeinschaft in Anarchie bis man von Hitler annektiert wurde.
Der Trick war, dass man eben nicht das Rad neu erfunden hat.
Die meisten Menschen wissen ganz genau was sich gehört und was nicht.
RE: Freiheit, Ich, Recht, Anarchie