Nabend Leute, der Montag, der sich anfühlt wie ein Sonntag, neigt sich dem Ende und beinahe hätte ich den Start des Wochenthemas auf morgen verschoben. Der Themenstart wurde behindert, weil ich einfach zu viel zu tun habe. Erst fand ich die Zeit zum Schreiben nicht und dann konnte ich mich nicht für ein Thema entscheiden. Doch jetzt, in diesem Moment, da ich mit meinem Smartphone auf der Couch sitze, ist die Entscheidung gefallen.
Das neue Wochenthema heißt: Behindert!
Diese Woche werde ich ganz subjektiv aus meiner Perspektive berichten. Aus der Perspektive einer Frau, die seit ihrer Geburt eine Behinderung hat. Weil ich zu früh auf die Welt kam und mein Gehirn während der Geburt zu wenig Sauerstoff hatte, habe ich eine Spastik. Meine Muskeln sind dauerhaft auf Spannung. Das führt dazu, dass meine Bewegungen abgehackt und steif wirken. Außerdem ist mein "Gehirn falsch programmiert." Mein Gehirn weiß also nicht, wie laufen geht. So fasse ich das meistens zusammen. Wenn ihr dazu noch Fragen habt, fragt einfach. :)
Es geht um das große Ganze
Ich weiß, behindert sagt man nicht. Aber warum eigentlich nicht. Schließlich werden genug Menschen tatsächlich behindert. Durch Barrieren im öffentlichen Raum, in den Gesetzen und vor allem durch Barrieren in den Köpfen. Auch in den eigenen Köpfen.
Eure Fragen
Diese Woche werde ich von meinen Erfahrungen berichten, als Frau die behindert ist, behindert wird und sich selbst immer wieder im Weg steht. Weil dies meine eigenen subjektiven Erfahrungen sind, ist das Bild zu diesem Wochenthema auch ein selfie von mir.
Sehr gerne beantworte ich eure Fragen rund um das Thema Behinderung. Danke für eure Kommentare.