Wer kennt sie nicht?
Das beschützende Monster von Louise Bourgeois: MAMAN, die riesige, bronzefarbene Spinne aus Stahl. Bei der Eröffnung der Tate Modern 2000 war es das erste Werk, das den Besucher am Eingang empfing.
Gedacht war es als Erinnerung an die verstorbene Mutter der Künstlerin.
Die Spinne kann auch als Mutter der Welt gesehen werden und befindet sich an einem zweiten Ort, am Rand des Flusses Nervión vor dem berühmten Museumsbau von Frank Gehry.
Ich hab die Spinne in meinen Zyklus "Romance to the Posthumanism" aufgenommen:
SIE ZEIGT SICH MIR ALS SYMBOL DER ERNEUERUNG, FÜR EINE WELT, DIE UM DAS WEIBLICHE BEWUSSTSEIN BEREICHERT WERDEN MUSS.
MUSS - JA
Wir leben schon zu lange, so an die 5000 Jahre, in einem sehr männlich ausgerichteten Bewusstsein, das Macht und Herrschaft mit allen Mitteln als "Hauptmenü" sich auf die Fahne geschrieben hat.
Was wir heute brauchen, sind andere Eigenschaften!
Eigenschaften wie Liebe und Wohlwollen, einen neuen Humanismus, der mit maschinellen Begehren und bestehenden Lebensformen kompatibel ist.