Gestern Abend auf arte hieß es "der Separatismus in Europa" würde immer populärer werden. Separatismus hört sich gut - besser als Nationalismus oder Anti-Europäer. Natürlich gab es in der Reportage auch viele Kommentare von "Fachleuten", die den Machtverlust Europas als ein fast-apokalyptisches Szenario beschreiben. Junker sagt dazu, dass die noch vorhandene Einfluss der Nationalstaaten auf die EU-Politik ihm jetzt schon Kopfschmerzen bereitet.
Es war trotzdem mal schön zu hören, dass nicht alle die für mehr Souveränität einstehen Nazis und Egomanen sind. Vor allem für mich der schon seit 20 Jahren gegen die EU wettert und weder Nationalist noch Patriot ist. Ich mag Deutschland und es hat seine Daseinsberechtigung, aber ich bin nicht gegen die EU weil ich Deutschland so toll finde, sondern weil ich die EU als undemokratisches Blockstaaten Imperium ablehne.
Grundsätzlich sympathisiere ich mit Nationalisten, einfach weil ich lieber in einer nationalistischen Weltordnung als in einer globalistischen Weltordnung leben würde. Die Frage ist nur manchmal ob wir nicht gegen Windmühlen kämpfen, da einerseits die kulturelle Globalisierung durch das Internet weiter fortschreiten wird und anderseits die nationalen Staaten auch viel Mist gemacht haben als sie noch die Kontrolle hatten.
Was ist eure Motivation gegen die EU oder für die EU ?