Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen welches ich gerne abgekürzt als BGE bezeichnen möchte, wird in den Medien vor allen von Politikern der linken Fraktion als das Novum dargestellt. Wie die Realität aussieht und vor allem was das BGE bringt möchte ich euch gerne beschreiben.
Einführung
Aber zunächst etwas zur Einführung und dazu schauen wir uns die Geschichte des BGE kurz an. Juliet Rhys-Williams schlug schon 1943 eine "soziale Dividende" vor wo der Staat einen mit Steuern finanzierten Fond einrichtet. Die Dividenden die dadurch erwirtschaftet werden, gehen als Transferzahlung an die Bürger über so zumindest die Idee. Dieses Modell wurde allerdings nie Salonfähig und wurde deswegen nicht mehr aufgegriffen. Auch Milton Friedman schlug 1963 eine "negative Einkommenssteuer" vor um den weniger leistenden Bürgern etwas Geldmittel zukommen zu lassen. Auch diese Idee wurde zum Glück nie umgesetzt.
Der Unsinn des bedingungslosen Grundeinkommens
Erst um die Jahrtausendewende herum kamen wieder Ideen des BGE auf um möglichst die Leute zum Wählen zu schicken, die besonders Einkommensschwach sind, damit vor Allem die Politiker der Linken mehr Stimmenanteile bekommen. Es ist im Übrigen gängige Praxis aller Parteien mit Geldern anderer Versprechungen zu machen die im Nachhinein meist nicht eingehalten werden nur um Stimmenfang zu betreiben. Aber was hat das nun mit dem BGE zutun ?
Das BGE ziehlt wie eingangs erwähnt auf die Leute ab, die meinen man kriegt mit diesem Umverteilungsmodell kostenloses Geld, nur ist dies nicht der Fall weil Wohllstand nicht herbeigedruckt werden kann. Irgendjemand muss dafür zusätzliche Arbeit leisten die ihm dann unter Steuern wieder abgenommen werden müssen, damit derjenige der nichts Arbeitet, auch etwas vom Kuchen abbekommt. Was würde denn passieren, wenn die Regierenden tatsächlich das BGE als Gesetz einführen ?
Die Auswirkungen, selbst für diejenigen die vom BGE profitieren, also die Arbeitslosen, würde nach einer gewissen Zeit nichts mehr davon haben, da niemand mehr da ist, der den "Wohlstand für Alle" erwirtschaften möchte. Und das liegt an der Natur des Menschen, denn dieser ist dazu gepolt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und wenn er merkt, dass er auch ohne Arbeit ein Einkommen bekommt überlegt er natürlich nicht mehr lange und wird selbst zu einem Arbeitslosen. Natürlich wird es noch ein paar geben die so motiviert sind das Ganze weiter mitzuspielen aber wenn der Anteil der Arbeitenden stetig sinkt und deswegen die Arbeitenden viel höher besteuert werden müssen, werden auch diese entweder auswandern, oder auch aufhören zu arbeiten. Diesen einfachen Fakt verstehen linke Politiker nur leider nicht, da sie meist nur an die abscheulichsten Eigenschaften eines Menschen appelieren nämlich den Neid. Es ist nicht umsonst eine Todsünde neidisch auf jemand anderen zu sein nur weil dieser mehr besitzt als einem Selbst und trotzdem sind die Politiker so dreist dies zutun.
In der Vergangenheit gab es sogar schon Feldversuche wo das BGE hoffnungslos gescheitert ist, wie im Beispiel Finnland. 2000 zufällig ausgesuchte Arbeitslose bekamen hier 560€ pro Monat (Wie das Arbeitslosengeld) auf ihr Konto überwiesen, ohne dafür auf das Arbeitsamt zu gehen und Formulare auszufüllen. Nach zwei Jahren war dieses Experiment vorüber und alle waren wie durch ein Wunder zufrieden mit diesem Versuch. Ich denke das ist klar wenn man etwas kostenlos ohne Gegenleistung bekommt. Würde man dies auf den Maßstab von Millionen ausweiten würde die Sache allerdings schnell in einer Katastrophe enden, da die Transferleistungen die getätigt werden müssten, viel größer sind, als bei einer Menge von nur 2000 Menschen.
Wie sähe stattdessen die Lösung aus ?
Die Regierung muss Anreize schaffen damit die Arbeitslosen wieder etwas zur Wirtschaft beitragen können und dazu müsste man die Geldleistungen auf Null reduzieren. Stattdessen müssen Arbeitnehmer das Risiko der Arbeitslosigkeit selbst tragen was den Vorteil hätte dass der Staat viel weniger Steuern verlangen müsste was einer privaten Absicherung durch einen Einlagefond effektiver machen würde. Wir wissen, dass die Sozialabgaben den größten Posten in den Staatsausgaben darstellen, deswegen ist dies nicht aus der Luft gegriffen was ich hier propagiere.
Ein erster Schritt wären Lebensmittelmarken und ein Dach über dem Kopf in Sozialwohnungen aber wie oben gezeigt würde es vollkommen genügen selbst vorzusorgen um wenigstens ein paar Jahre selbst über die Runden zu kommen. Vorrausgesetzt der Staat mischt sich nicht in private Angelegenheiten ein ! Diejenigen die durch dieses Raster fallen könnten wie heute auch schon durch Stiftungen, Spenden und kostenlose Aufnahmen durch Versicherer gewährleistet werden denn ein Versicherer hätte auch etwas davon wenn er die Ärmsten unterstützt nämlich gute Reputation. Auch könnte es Verträge geben wo eine Klausel enthalten ist die dafür sorgt, dass die Versicherten dem Versicherer eine kleine Zusatzleistung zahlen die auch diesen Leuten hilft. Das würde sich im Bereich weniger Euros oder Cents bemerkbar machen und würde unmittelbar den Ärmsten zukommen. Diese Idee habe ich auch schon in meinem Beitrag zum staatenloses System vorgestellt.
Für die meisten mag dies Herzlos erscheinen aber eine andere praktikablere Möglichkeit sehe ich hier nicht um Langzeitarbeitslose wieder zur Leistungsfähigkeit zu erziehen. Manchen Arbeitslosen kann ich es auch nicht einmal übel nehmen nicht zu arbeiten weil ihnen der Staat durch Besteuerung einfach zu viel nehmen würde wenn diese arbeiten gehen würden. Deswegen sehe ich den Schuldigen eher beim Staat als bei den Arbeitslosen, denn der Staat sollte eigentlich die richtigen Anreize schaffen wieder ein Beschäftigungsverhältnis aufzunehmen. Durch die immensen Steuern und Abgabenlast tut er dies eben nicht !
Translation:
Discussions about the unconditional basic income which I would like to abbreviate as BGE are presented in the media by politicians of the left group as the novelty. How the reality looks like and above all what the BGE brings I would like to describe to you gladly.
Introduction
But first of all something about the introduction and let's have a look at the history of the BGE. Juliet Rhys-Williams proposed a "social dividend" as early as 1943, where the state set up a tax-fund. The dividends generated in this way go to the citizens as a transfer payment at least so the idea. However, this model never became socially acceptable and was therefore no longer taken up. Milton Friedman also proposed a "negative income tax" in 1963 in order to give some money to the less able citizens. Fortunately, this idea was never implemented.
The Nonsense of the Unconditional Basic Income
It was only around the turn of the millennium that ideas of the BGE came up again in order to send people with particularly low incomes to vote if possible, so that above all the politicians of the left would get more votes. It is, by the way, common practice of all parties to make money with other promises that are not kept afterwards only to catch votes. But what does that have to do with the BGE ?
The BGE targets, as mentioned at the beginning, the people who think you get free money with this redistribution model, but this is not the case because prosperity can not be printed. Someone has to do additional work for this, which has to be taken away from him under tax, so that the one who does not work also gets something from the cake. What would happen if the rulers actually introduced the BGE as a law?
The effects, even for those who benefit from the BGE, i.e. the unemployed, would not benefit from it after a certain time, since there is no one left who wants to generate 'prosperity for all'. And this is due to the nature of man, because he is poled to go the way of the least resistance and when he realizes that he also gets an income without work he naturally does not think long and becomes an unemployed himself. Of course there will be a few more who are so motivated to continue playing the whole thing, but if the proportion of working people decreases steadily and therefore the working people have to be taxed much higher, they will either emigrate, or also stop working. Unfortunately, left-wing politicians don't understand this simple fact, because they usually only appeal to the most horrible qualities of a person, namely envy. It is not for nothing a mortal sin to be jealous of someone else just because he possesses more than one self and yet politicians are so bold to do so.
In the past there have even been field trials where the BGE has failed hopelessly, as in the example of Finland. 2000 randomly selected unemployed people got 560€ per month (like the unemployment benefit) transferred to their account without going to the employment office and filling out forms. After two years this experiment was over and everyone was miraculously satisfied with it. I think that's clear when you get something for free for no consideration. If one would extend this to the scale of millions the thing would end however fast in a disaster, since the transfer achievements which would have to be transacted are much larger, than with a quantity of only 2000 humans.
What would be the solution instead ?
The government must create incentives so that the unemployed can contribute something to the economy again and for this one would have to reduce the cash benefits to zero. Instead, workers must bear the risk of unemployment themselves, which would have the advantage that the state would have to charge much less tax, making private protection through a deposit fund more effective. We know that social security contributions are the largest item in government expenditure, so this is not a pie in the sky what I am propagating here.
A first step would be food stamps and a roof over one's head in social housing but as shown above it would be perfectly sufficient to provide for oneself to make ends meet for at least a few years. Provided that the state does not interfere in private affairs! Those who fall by this grid could be guaranteed like today also already by donations, donations and free admissions by insurers because an insurer would have also something of it if he supports the poorest ones namely good reputation. Also there could be contracts where a clause is contained which ensures that the insured pay the insurer a small additional benefit which also helps these people. This would be noticeable in the area of a few euros or cents and would go directly to the poorest. I have already presented this idea in my contribution to the stateless system.
For most people this may seem heartless but I don't see another more practicable way to educate the long-term unemployed back to performance. I can't even blame some of the unemployed for not working because the state would take too much out of them by taxing them if they went to work. That is why I see the culprit more as the state than as the unemployed, because the state should actually create the right incentives to resume employment. By the immense taxes and tax burden it does not do this evenly!
Kind regards