Hallo meine werten MitHiver und Follower,
wie in meinem vorigen Beitrag versprochen folgt hier der 2. Teil meiner kleinen Architekturfotosafari. An diesem sonnigen Tag an dem ich meine Bilder gemacht habe, führte mein Weg mich durch das Stadtzentrum, über dem Marktplatz, das schöne Seeburgviertel und Reudnitz. Das Ganze endete mit einem Abstecher im wohl gemütlichsten Edeka Leipzigs, um nach langem Fußmarsch mit zufriedenem Gesichtsausdruck und mit einen kühlen Bier in der Hand den Heimweg anzutreten (Wenn das die verklemmten Grünen gesehen hätten). Aber erstmal von vorn.
Reudnitz ist ein Viertel von Leipzig mit vielen hässlichen, aber auch sehr schönen Ecken. Reudnitz scheint sehr geprägt von alten Mietshäusern der DDR ohne Vorgärten, hat allerdings auch viele klassische Gebäude und Fassaden. Und die habe ich gefunden.
Man beachte den großartigen Lindwurm der sich über der Tür lang schiebt. So was sieht man viel zu selten, wie ich finde.
Erker, Balkon und Klinkerfasssade. Das muss man sich leisten können.
Auch hier wieder Erker und aufwendige Verzierungen.
Ein schönes Gebäude mit überkuppelten Dachfenstern und einer spektakulären Außenfassade. Wenn ich sehe wie irgendwelche Idioten so etwas schönes mit Schmierereien beschädigen, wird mir übel.
Das Stadtzentrum bietet besonders viel für Architektur- und Geschichtsbegeisterte. Obwohl hier Maskenzwang gilt, habe ich an diesem Tag nicht einen einzigen Regimepolisten erblicken müssen. Auch das übliche Klientel vom Schlage "Haste mal n Euro" hatte zum Glück Pause. Eine echte Wohltat.
Hier ist die Oper von Leipzig. Schön anzusehen aber drinnen ist momentan nichts los.
Hier zeigt der Reichshof eine seiner besten Seiten.
Das Riquetgebäude fällt von seiner Bauweise etwas aus dem Rahmen und bietet einen schönen Kontrast.
Die Rückseite der Leipziger Börse in Richtung Marktplatz.
Das Goethedenkmal vor der Leipziger Börse.
Das beeindruckende Leipziger Rathaus mit seiner typischen Uhr und dem angeschlossenen Stadtmuseum.
Hier die Uhr nochmal in Nahaufnahme.
Nicht jedes Haus in der Innenstadt wurde saniert. Hier möchte ich auch noch einen Eindruck der früheren Seite Leipzigs vermitteln.
Das Seeburgviertel in der Nähe der Uniklinik ist ruhig gelegen. Stellenweise findet man hier viele Plattenbauten der DDR Zeit, aber auch einige klassische Gebäude oder sogar recht ansprechende Neubauten.
Gretchen zum Brunnen, ein von Bürgern gestifteter Brunnen inspiriert vom Werk von Goethe.
Hier mal ein ansprechend gestalteter Neubau in der schicken Goldschmidtstraße. Immer noch etwas schlicht, aber immer noch besser als die meist immer gleichen Stahlbetonwürfel.
Einfach nur ein echt geiler Balkon.
Noch einmal die Goldschmidtstraße. Auch zu sehen das immer häufiger anzutreffende Halteverbotsschild. Es wurde wahrscheinlich ca. 2010 eingeführt und hat sich seitdem rasant vermehrt. Wohl ein Gewinner des Klimawandels.
Vielen Dank an alle die sich die Zeit genommen haben meine Bilder anzuschauen und meinen Blogeintrag zu lesen. Ich hätte noch mehr gehabt, das würde aber den Rahmen sprengen. Vielleicht hat der eine oder andere jetzt auch Lust Leipzig mal einen Besuch abzustatten. Wir haben viel Kultur, große Parks und echt gutes Bier und Likör (Vielleicht mein nächstes Thema, wer weiß?).
Ich empfehle mich und wünsche Euch noch einen schönen Tag