Wenige Minuten nach dem Start unserer Wanderung kamen wir auf eine Lichtung, von der aus das spätere Ziel sehr imposant zu beobachten war.
Bevor wir dieses Ziel jedoch abhaken konnten, stand ein nicht nur dank der hochsommerlichen Temperaturen anstrengender Aufstieg bevor. Sowohl als auch ich haben es jedoch gut nach oben geschafft -
's kleiner tierischer Freund, der ebenfalls auf diesem Foto zu finden ist, benötigte manchmal etwas Hilfe ;)
Nach etwa 90 Minuten ununterbrochenem Aufstieg befanden wir uns auf dem einen Ende des Gebirgskammes, bis zum endgültigen Ziel, dem Gipfelkreuz der Trisslerwand (1754m), galt es aber noch, eine knappe halbe Stunde den Kamm entlang zu gehen.
Warum der Berg Trisslerwand heißt, wird einem wohl beim Blick auf das obige Bild klar, der Gebirgszug wirkt wie eine riesige, felserne, Wand.
Hat man dann das Gipfelkreuz erreicht, so bietet sich einem ein wunderbarer Überblick über das steirische und oberösterreichische Salzkammergut. Rechts im Bild erkennt man etwa den Loser, einen 1838 Meter hohen Berg, der sowohl im Sommer bei Wanderern, als auch im Winter bei Skifahrern höchst beliebt ist. Und am Fuße des Berges liegt der Altausseer See, den vermutlich sehr viele von euch bereits gesehen haben - und zwar im Film "James Bond: Spectre", in welchem Daniel Cr... errrm James Bond diesen mit einem kleinen Holzboot überquerte, um zum Versteck von Mr. White zu gelangen. Die Hütte, in welcher sich dieser versteckt hielt, seht ihr mit guten Augen auf der Grünfläche rechts vom See.
Einen noch besseren Überblick über die wunderschöne Landschaft erhaltet ihr auf dem folgenden Panoramabild, welches ihr euch unbedingt in voller Auflösung ansehen solltet. Ganz links im Bild seht ihr den Dachstein, den mit 2995 Metern höchsten Berg der Bundesländer Oberösterreich und Steiermark.
Wer sehen will, wie dieser See einen kleinen Teil des letzten James Bond Filmes "Spectre" sein durfte, dem habe ich von Youtube diesen kurzen Clip herausgesucht. Wer den Film noch nicht gesehen hat -> SPOILERGEFAHR!
Nachdem wir uns am Gipfel mit einer leckeren Jause gestärkt hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Hier war der Hund uns Menschen mit seinen vier Pfoten klar überlegen und wedelte flink den Berg hinab.
Und weil bei einem Wanderbericht ein Foto eines traumhaften Baumes nicht fehlen darf, hier der Quotenbaum, den es wenige hundert Meter vor dem Parkplatz des Gasthofes Trisslerwand, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, zu bestaunen gab.
Nach der Wanderung gab es bei prächtigstem Sommerwetter natürlich nur eine Option - ein Bad im Grundlsee, einem wundervollen See nur wenige hundert Meter vom Parkplatz entfernt. Dieser ist mit seinen langgezogenen und teils sehr feinen Schotterstränden prädestiniert für einen Badebesuch.
Den Schlusspunkt des gestrigen Ausfluges markierte ein kurzer Spaziergang zum Toplitzsee, einem kleinen aber sehr tiefen Gebirgssee, wo die Nazis Legenden zufolge einen Milliardenschatz versenkt haben, um ihn vor den alliierten Befreiern in Sicherheit zu bringen.
Zur genaueren Erkundung hatten wir jedoch zu wenig Zeit, ich denke aber, dass ich das in naher Zukunft nachholen werden. Wenn es soweit ist, seid ihr natürlich auch wieder mit dabei ;)
Liebe Grüße,
Martin
P.S.: Die Bilder wurden alle von mir selbst mit einem iPhoneX aufgenommen und können durch einen Klick auf das Bild in voller Auflösung betrachtet werden. Wollt ihr die Bilder benutzten, bitte vorher bei mir nachfragen ;)