Das kennen wir alle, glaube ich. Das Gedicht ist in einer Phase entstanden, in der ich gemerkt habe, dass es nicht gut ist, nur gut oder nur böse zu sein. Die richtige Dosis an Arschloch ist wichtig!
Stimmen auf meiner Schulter
Von der linken Stimme höre ich nur blinde Wut
Rage wechselt mit Hasses Glut
Aus jeder Silbe tropft schwarzes Blut
Alles was sie von sich gibt, ist Ungemut
Die rechte Stimme hat eine andere Sicht
Sie erblickt Güte in jedem Angesicht
Jedes Wort erstrahlt in hellem Licht
Sie ist das Gute, das niemals bricht
Genau in der Mitte dieser misslichen Lage
sitzt mein Verstand und hält die Waage.
Als Richter ist nur eins sein Ziel
Gleichgewicht in diesem Wechselspiel