Ein bisschen Wahnsinn ist in uns allen, und er ist hungrig!
Inspiriert von den Comicreihe "Colder" (Darkhorse Verlag).
Die hungrige Welt
Ruinen hängen vom geraden Himmelsrund
Graue Farben leuchten, schillernd bunt
Düster verhangen ist das Firmament
Während grausam die Sonne nieder brennt
Die kahlen Häuserschluchten weichen in Unendlichkeit
Nähern sich erdrückend, wie die Einsamkeit
Ein wilder Wechsel zwischen sanft und grob
Eindrücke gleiten, wie in einem Kaleidoskop
Alles steht wie fest gefroren
Altert und wird neugeboren
Zu ewiger Jugend verdammte Leichen
Die nach etwas greifen und es nie erreichen
Ewiger Lärm gehüllt in Schweigen
Gefangen im bewegungslosen Reigen
Erbarmungslos führt ein gütiger Despot
Sein Volk zwischen Seelenheil und grenzenloser Not
Beherrscht von einem Gott der sich selber preist
Fließt in einem Aquädukt, das sich selber speist
Ein ewiger Zyklus der Offenbarung verheißt
Wie eine plane Fläche, geschlungen um einen Median
Pulsiert in uns die Grenze zwischen Vernunft und Wahn