Liebe Kämpfer für die Meinungsfreiheit,
die Bundespropagandazentrale für politische Bildung (bpb), dem Innenministerium unterstellt, sieht noch mehr Bedarf für "politische Bildung" für Berufstätige.
"Die Problemgruppe Nummer eins sind die berufsaktiven Menschen. Die wiederum sind nicht in formalen Infrastrukturen politischer Bildung eingebunden und haben neben Job und Familie ein relativ geringes Zeitbudget zur Verfügung.“
Auf deutsch übersetzt: Im Vergleich zu Schülern und Studenten, die vom Lehrkörper einer konstanten Gehirnwäsche unterzogen werden, erhalten Berustätige eine weit kleinere Dosis an täglicher Propaganda, auch weil die Leistungsträger zu wenig Zeit haben, sich dem Strom manipulativen Nachrichten und Meinungen auszusetzen.
Den Witz des Tages dabei lieferte der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, indem er sagte, "bei stärkeren "Angeboten" an "politischer Bildung" in den klassischen Medien setze die verfassungsmäßig vorgesehene Staatsferne des Rundfunks jedoch gewisse Grenzen". Als ob der Rundfunk derzeit auch nur im Mindesten staatsfern wäre. Eventuell lebt Thomas Krüger in einem Paralleluniversum, anders kann ich mir so eine Aussage nicht erklären. Das, oder er hält die Leser für Volltrottel.