Heute ist der Tag, an dem Walker einen seiner Werte über Bord schmeißen wird.
Im Austausch für den physischen Frieden.
Die Seele und der Geldbeutel werden zwar bluten, aber jeder Krieg hat seinen Preis, unabhängig davon ob man ihn verliert oder gewinnt.
Den meisten Menschen ist diese Thematik wahrscheinlich egal, aber wer Walkers introduceyourself gelesen hat https://steemit.com/introduceyourself/@theonlywalker/mein-bild-von-der-schule weiss, dass Walker noch nie ein Mensch war, der sich sinnlosen Forderungen hingegeben hat.
Walker schaut lange bevor er volljährig wurde kein Fernsehen und hört kein Radio.
Gute Gründe dafür gibt es viele, aber darum soll es nicht gehen.
Die Logik eines Gesetzes, das Menschen dazu nötigt, fremden Menschen Geld zu zahlen, deren Leistungen man nicht in Anspruch nimmt, kann ihm ja mal jemand erklären?
Bei Steuern sieht Walker das übrigens etwas anders.
Auch wenn das Konzept in seiner Umsetzung höchst fragwürdig erscheint, sind doch immerhin einige Punkte erkennbar, die dieses Konzept etwas legitim erscheinen lassen.
Ganz sicher werden einige dieses Beispiel als zu dramatisch wahrnehmen, aber ich kann mir vorstellen, dass sich die Menschen im dritten Reich, die das mit den Juden mitbekamen und nicht gut fanden, ähnlich gefühlt haben müssen, als sie den Kopf senkten und es stillschweigend hinnahmen.
Eine schmerzhafte Emotion, dicht gefolgt von brennender Wut.
Wahrscheinlich mehr auf sich selbst, als auf seine Widersacher.
Es passieren wundersame Dinge in unserer Welt, solange bis man sich über garnichts mehr wundert.
Weshalb die meisten Menschen sich nachwievor über Terrorismus und Amokläufe wundern, verwundert dafür umso mehr.
Wenn etwas sinnloses akzeptiert wird, legitimiert das alle anderen Sinnlosigkeiten nicht automatisch mit?
Und wenn nein, warum nicht?