I noticed the difference on two times. Once when I took off 1.5 years ago to travel the world and now when I came back a few days ago. Especially when you are out with your family, you can feel the friendliness of the people of Asia.
I can no longer count the moments when we were on the road in Asia and our daughter, but also us, were welcomed and helped very friendly and helpful by the locals. We have often been invited to parties and weddings where we would not even have dreamed that we would be invited. Who invites a strange family to their own party just because we just happened to walk past it? In Germany / Europe I don't know a single situation (unfortunately, as much as I would like to say otherwise).
Imagine you are getting married and people from another country happen to come to the church and you invite them. Just like that, without any ulterior motive or self-interest. For the joy of the festival and the occasion, because shared joy is simply more beautiful.
I'm just gonna say that of us Westerners, 99.999999999..% does not invite the passing family from a distant country. I think I even understated the 99.999%. Actually it is sad to realize this and to see how cold and self-absorbed we have become. We have forgotten openness.
But why have we forgotten this openness, or have we ever had it at all?
It is useless or useless to write about the fact that it is like this without thinking about why we have become like this. But where to begin, in thought I turn back time. 10-20-30-40-50 years and more.....
I can't think of a time when I can stop the clock and we can see the core of change. Was it before or during the war? Or even much earlier?
Why did we become like this, what made us hide our feelings (in contrast to the Asians and also Southern Europe )in us at that time. There must have been some reason. Do you know where to start looking?
Auf Zwei wegen habe ich den Unterschied gemerkt. Einmal als ich vor 1,5 Jahren losgeflogen bin und jetzt als ich vor ein paar Tagen wieder zurück gekommen bin. Besonders wenn du mit deiner Familie unterwegs bist ist das etwas ganz Besonders die Freundlichkeit der Menschen zu spüren.
Ich kann die Momente nicht mehr zählen, an denen wir in Asien unterwegs waren und unsere Tochter, aber auch wir sehr freundlich und hilfsbereit von den Einheimischen empfangen und geholfen wurden. Oftmals sind wir eingeladen wordenn, zu Festen und Hochzeiten, an denen wir nicht mal im Traum daran gedacht hätten, dass wir eingeladen werden. Wer ladet eine fremde Familie einfach so auf die eigene Feier ein, nur weil wir gerade zufällig daran vorbei gelaufen sind? In Deutschland / Europa kenne ich ( leider, so gerne ich etwas anderes sagen möchte ) keine einzige Situation.
Stell dir vor du heiratest gerade und da kommen Menschen aus einem anderen Land zufällig bei der Kirche vorbei und du ladest sie ein. Einfach so, ohne einen Hintergedanken oder Eigennutzen. Aus Freude des Festes und des Anlasses, weil geteilte Freude einfach schöner ist.
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass von uns westlichen Menschen 99,9999999...% nicht die vorbeilaufende Familie aus einem fernen Land einlädt. Ich glaube, mit den 99,999% habe ich sogar noch untertrieben. Eigentlich ist es traurig dies zu erkennen und zu sehen wie kalt und eigenverliebt wir doch geworden sind. Wir haben die Offenheit verlernt.
Aber warum haben wir diese Offenheit verlernt, oder hatten wir diese jemals überhaupt?
Es nützt nichts oder nur wenig darüber zu schreiben, dass es so ist ohne darüber nachzudenken, warum wir denn so geworden sind. Aber wo soll ich anfangen, im Gedanken drehe ich die Zeit zurück. 10-20-30-40-50 Jahre und mehr....
Mir fällt kein Zeitpunkt ein, wo ich die Uhr stoppen kann und wir auf den Kern der Veränderung sehen können. War es vor oder im Krieg damals? Oder gar noch viel früher?
Warum sind wir so geworden, was hat uns damals so veranlasst unsere Gefühle ( im Gegensatz zu den Asiaten und auch Südeuropa )in uns zu verbergen. Irgendwingrund muss es gegeben haben. Wisst ihr wo wir anfangen müssen zu suchen?