Beginnen möchte ich diesen Artikel mit den Worten meiner Frau:
Machst du uns heute etwas mit Kartoffeln zum Essen?
Jep, wird erledigt war meine Antwort.
Was gibt es wohl einfacheres als ein paar Kartoffeln ins Feuer oder besser gesagt in die Glut zu werfen.
Feuer ist so eine Sache die uns Männern wohl schon in die Wiege gelegt wurde, zumindest ist das bei mir so.
Kommen wir zu den Zutaten.
Man(n) benötigt:
- Eine hungrige Frau
- Glut
- Kartoffeln
- Eine kleine Gabel
- 15 -20 Minuten Zeit
- und optional noch etwas Salz
Als erstes machen wir uns ein Feuer und lassen das Holz abbrennen bis wir einen richtig schönen Gluthaufen haben.
Danach ziehen wir die Glut etwas auseinander und legen die Kartoffeln hinein. Hier für braucht es keine Alufolie denn die Kartoffeln entwickeln von ganz alleine eine Kruste die sich wunderbar ablösen lässt.
Jetzt decken wir Kartoffeln mit der Glut ab und warten 15-20 Minuten. Nun ist ein guter Zeitpunkt um sich ein Feierabendbier zu öffnen 🍻😋
Ist die Zeit verstrichen nehmen wir die Kartoffeln aus der Glut und legen sie für eine Minute zum abkühlen. Das reicht schon aus um sie mit der bloßen Hand anfassen zu können.
Nun kommt die kleine Gabel zum Einsatz mit der sich die Kruste ganz leicht von der Kartoffel lösen lässt.
So einfach kann man(n) seine Frau glücklich zu machen. Kann er es nicht, hat erwohl die falsche Frau 😊
Satt und glücklich lassen wir den restlichen Abend an einem gemütlichen Feuer ausklinken.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere bei diesen Bildern an seine Kindheit. Bei mir war das in der Kindheit so üblich sich am Abend mit den Nachbarn am Lagerfeuer zu treffen und bei gemeinsamen Gesprächen Glutkartoffeln zu machen.
Martin