Ich stelle mir diese Frage ganz Ernst.
Ich habe noch nie gehört, dass ein Energiekonzern oder irgendein anderes Unternehmen wenn es einen besonders hohen Gewinn erzielt hat einen Teil davcn per Umlage an alle Bürger ausgeschüttet hat, aber umgekehrt sollen die Bürger jetzt per Gas-Umlage die Verluste und das unternehmerische Risiko der Unternehmen übernehmen. Wie passt das zusammen ?
Wenn eine Firma nicht mehr zahlungsfähig ist, dann gibt es dafür in Deutschland das Insolvenzverfahren und dieses läuft wie man an vielen Beispielen gesehen hat durchaus planbar ab und ist nicht das Ende der Welt.
Aus meiner Sicht ist der Grund warum dieser Weg nicht beschritten wird, dass der Staat lieber seinen Bürger die gestiegenen Kosten aufgebürdet als diese selbst zu tragen, denn viele Gaskunden haben noch eine Preisbindung. Würden die privaten Gasimporteure nun Insolvenz anmelden (müssen) wäre das erste was der Insolvenzverwalter tun würde den Unternehmen, die die Endkunden beliefern die Verträge kündigen und gleichzeitig Verträge mit neuen Konditionen anbieten, nachdem dies erfolgt wäre könnte das Involvenzverfahren eigentlich bereits beendet werden.
Noch besser wäre es natürlich wenn sich die betroffenen Unternehmen gleich auf neue Verträge einlassen würden.
Da es bei diesen Unternehmen vor Allem um Stadtwerke geht, die von der öffentlichen Hand garantiert werden, wäre auch keine Involvenzgefahr gegeben, aber die Kosten würden beim Staat landen und könnten (erst einmal) nicht so einfach an den Endkunden weiter gegeben werden.
Was ist Eure Meinung ?