Ich denke jedem der Filme oder Serien schaut ist schon aufgefallen das der jeweilige Chef des Reviers auf den ersten Blick nervt, im Weg herum steht, blöd ist, nichts schnallt und anscheinend keine einzige sinnvolle Aufgabe hat.
Es läuft doch wie folgt ab, ein Ermittler-Duo oder ein einzelner Ermittler ackert sich durch alle möglichen Szenarien, riskiert Kopf und Kragen und kommt dann irgendwann auf das Revier und erstattet dem Chef Bericht.
Dann kommt erst einmal eine Ungläubigkeit, dazu böse Blicke und sobald das vorüber erfolgt im Abgang (er dreht sich um und geht, bisweilen begleitet von den Ermittlern) die Ansprache und im Prinzip hört sich das gesagte dann so an als hätte plötzlich der Chef alle Erkenntnisse gesammelt und rasselt Stichwortartig herunter was vorher die beiden Ermittler zutage befördert haben.
Dann kommt meist noch der Dialog "In 12 Stunden will ich ein Ergebnis sehen" "Aber Chef wir brauchen mind. 18 Stunden" 12 Stunden hab ich gesagt und keine Minute länger sonst steht ihr wieder auf der Straße und regelt den Verkehr". Und weiter geht es, wie sich später heraus stellt hat der letzte Spruch gar keine Bedeutung und ist schnell vergessen.
Was hat dieses immer wieder kehrende Szenario zu bedeuten?
Meine Theorie ist der Chef dient als Erinnerungsbrücke um die weniger aufmerksamen Zuschauer durch diesen Dialog darüber zu informieren was bis dahin Stand der Dinge ist und quasi eine Zusammenfassung des bisher gezeigten ist. Anderern Sinn kann ich nicht darin erkennen.
Ja, ich liebe es bisweilen mich beim Axt-Werfen zu entspannen :-)