Am 18. März sollte mit dem Equal Pay Day auf die Unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen aufmerksam gemacht werden. Es wird immer wieder behauptet, Frauen würden im selben Beruf 21% weniger verdienen, als männliche Kollegen. Das behaupten nach wie vor große Medienvertreter wie ARD&ZDF, aber auch private Medien. Doch stimmt das?
Zunächst einmal muss man sich die Bedeutung der Zahlen klarmachen. Die 21% beziehen sich nämlich nicht auf einen Beruf, sondern auf das Durchschnittsgehalt aus allen Berufen. Diese Zahl lässt sich dann durch viele Faktoren, wie die Wahl schlechter bezahlter Berufe oder häufigere Teilzeitarbeit erklären. Deshalb nennt man sie auch den unbereinigten Gender Pay Gap.
Werden diese Faktoren herausgerechnet, kommt man nach wie vor auf 2-7% Lohnunterschied. Doch auch dafür gibt es Erklärungen: z.B. machen Männer doppelt so viele Überstunden wie Frauen, sind Risikofreudiger und Durchsetzungsfähiger und fordern häufiger Gehaltserhöhungen. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass es nach wie vor einen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen gibt. Grundsätzlich wird beim Gehalt allerdings niemand aufgrund seines Geschlechts diskriminiert. Das wäre sogar illegal.
Doch genau das behaupten immer mehr Feministinnen, die dagegen mit Quoten ankämpfen wollen. Doch Quoten sind es letzendlich, die die Diskriminierung stattfinden lassen.
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