Mit mehr als 17 000 Objekten aus der ägyptischen Vor- und Frühzeit (um 4000 - 3500 v. Chr.) bis in das frühchristliche Zeitalter zählt die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien weltweit zu den bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Altertümer.
Die prunkvolle, an Ägypten angelehnte Gestaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten wurde bereits beim Bau des Museums (1872-1891) von den Architekten Gottfried Semper und Carl von Hasenauer geplant. Blickfang sind drei über sechs Meter hohe originale Monolithsäulen aus Alexandria, die als Decke tragende Elemente eingebaut wurden.
Die Wandbilder auf Papier wurden für die Wiener Weltausstellung von 1873 angefertigt. Es handelt sich dabei um Kopien der Wandmalereien eines Fürstengrabes in Mittelägypten.
Die Ägyptische Sammlung umfasst vier große Themenbereiche: Totenkult, Kulturgeschichte, bildende Kunst und die Entwicklung der Schrift. Die ausgestellten Objekte stammen aus Ägypten, Nubien, dem östlichen Mittelmeerraum, Mesopotamien und der arabischen Halbinsel.
Im Folgenden einige Impressionen aus der faszinierenden Welt der ägyptischen Hochkultur.
Informationen
Besuchereingang
Kunsthistorisches Museum Wien
1010 Wien, Maria-Theresien-Platz
Öffnungszeiten
Juni bis August
täglich 10 – 18 Uhr
Do bis 21 Uhr
September bis Mai
Di – So, 10 – 18 Uhr
Do, 10 – 21 Uhr
Eintrittspreis
Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren frei
Erwachsene: 15 Euro
Ermäßigt: 11 Euro
Jahreskarte um 44 Euro für das Kunsthistorische Museum und weitere sechs Museen (Kaiserliche Schatzkammer Wien, Kaiserliche Wagenburg Wien, Schloss Ambras Innsbruck, Weltmuseum Wien, Theatermuseum Wien)
ermäßigte Jahreskarte (19 bis 25 Jahre): 25 Euro