Servus liebe Steemians!
In den vergangenen Tagen statte ich dem Almsee im oberösterreichischen Almtal einen Besuch ab. Der kleine Bergsee liegt am Fuße des Toten Gebirges und ist ein wahres Naturjuwel.
Der Almsee erwacht langsam aus einem langen und tiefen Winterschlaf. Die dicke Eisdecke hat der 2,3 km lange und 700 Meter breite See bereits abgelegt und auch die letzten Schneefelder schmelzen am Ufer langsam dahin.
An meiner Seite war natürlich wieder einmal mehr mein Spezi Martin , mit dem ich mich auf eine kleine Wanderung am Almsee begab. Wir forschten einen kleinen Geheimtipp aus, der uns auf den Ameisenkogel am Ufer des Sees führte. Die Wanderung dauerte nicht lange, nur das letzte Stück führt etwas steiler durch den Wald. Am Gipfel angekommen findet man einige Meter unterhalb eine Lichtung, von hier aus lässt sich das traumhafte Panorama herrlich genießen.
Der Almsee steht bereits seit 1965 unter strengem Naturschutz. Deshalb sind jegliche Arten von Wassersport verboten, sogar Schwimmen und Tauchen ist untersagt. Nur am Nordende gib es einen kleinen öffentlichen Badeplatz, an dem die Uferzone genutzt werden kann. Allerdings wagen aufgrund der frischen Temperaturen nur wenige den Sprung ins kalte Nass.
Der Almsee ist ein sehr Fischreiches Gewässer. Die vorkommenden Fischarten sind der Bachsaibling, der Seesaibling sowie die Bachforelle, Seeforelle, Regenbogenforelle und die Äsche. Am Südufer kann man mit viel Glück sogar den Biber beobachten. Der bekannte Zoologe Konrad Lorenz machte am Almsee viele seiner bedeutenden Beobachtungen und Forschungen von Graugänsen, die im Almtal beheimatet sind.
Ich werde den Almsee mit Sicherheit auch in den Sommermonaten wieder einmal besuchen. In den warmen Jahreszeiten zeigt sich der See in einem ganz anderen Bild. Die Natur ist mit ihrer Wandelbarkeit schon sehr faszinierend. Ich hoffe euch hat mein Beitrag über das Frühlingserwachen des Almsees gefallen.
Liebe Grüße, Lukas!
Die Fotos wurden von mir selbst gemacht und werden durch Anklicken in Großformat angezeigt