„Jetzt ist die Zeit der Jungen“, hatte der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) angekündigt. Und im „Impfmonat der Jungen“ gibt es nun auch „Impfevents“. Mit dieser Propaganda-Maßnahme der Impf-Partys soll versucht werden, die Jugendlichen buchstäblich zum Impfen zu bewegen. Mit Tanz, Musik und Fortgeh-Stimmung will man die Jungen ködern. In Wien findet die erste Impf-Party seit Freitag statt, in Italien ging vorigen Samstag ein Impf-Event in Turin über die Bühne. Auf Twitter wird die Wiener Aktion u.a. als unethisch kritisiert.
- Impf-Partys mit Janssen für 18- bis 30-Jährige in Wien
- Über 400 Ärzte halten die Impfungen für zu wenig erforscht und gefährlich
- Kritik auf Twitter: unterirdische Werbeaktion, unethisch
- In Turin fand bereits die erste „Vaccination Party“ vorigen Samstag statt
Impf-Propaganda für 18- bis 30-Jährige
Zielgruppe der Aktion, die ursprünglich mit Juli beginnen hätte sollen, sind die 18- bis 30-Jährigen. Im Zuge der Veranstaltungen sollen die jungen Menschen mit dem Vektor-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson gegen Covid-19 geimpft werden – Janssen deshalb, weil nur eine Impfdosis für die Vollimmunisierung notwendig ist. „Wir werden insgesamt 35.000 Termine freischalten mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, das heißt, es ist nur eine einmalige Impfung notwendig, dann ist der Vollschutz auch schon nach wenigen Wochen gegeben“, erklärte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker laut ORF-Bericht.
Diesen Freitag begann das erste große Event beim Austria Center, das bis zum heutigen Sonntag dauert. Ab 15:00 Uhr beginnt heute Sänger Flo Gruber, dann geht es um 16.25 Uhr mit Dialekt-Rocker Johnny Paper weiter und den Abschluss macht X-Eption ab 17.50 Uhr mit einer Mischung aus Hip Hop und Pop, berichtet heute.at.
Ärzte äußern Bedenken
Der Pressesprecher Hackers Mario Dujakovic begründete die Wahl des Impfstoffes auf Twitter mit den Worten: „Kein Zweittermin, keine Scherereien“. Dabei ist es äußerst fraglich, ob es wirklich keine „Scherereien“ mit den Impfungen geben wird, zumindest wenn man den 400 Mut-Ärzten, die kürzlich in einer Pressekonferenz ihre Bedenken bezüglich der Covid-19-Impfungen zum Ausdruck brachten, glaubt (Wochenblick berichtete). Ob bei diesen Partys auch auf die möglichen Nebenwirkungen hingewiesen wird?
Weiterlesen!
- Mehr als 400 Mut-Ärzte stemmen sich gegen Kinder-Corona-Impfungen
- Oft Nebenwirkungen bis hin zum Tod: Österreichs Kinder werden geimpft
- Ärzte begehren auf: Regierung schadet Österreich durch Corona-Politik
- Mut-Ärzte: Impfgremium und Ärztekammer sollen Empfehlung überdenken
- Doctors for Covid Ethics – mutige, engagierte Ärzte und Wissenschaftler schließen…
- „Irrweg“: Deutsche Impfkommission gegen generelle Kinderimpfung
WOCHENBLICK sagt NEIN zur BEZAHL-SCHRANKE
Information ist heute unverzichtbar wichtig. Der Wochenblick stellt deshalb ab sofort alle exklusiven Inhalte und Reportagen in voller Länge und ohne Zusatzkosten für seine Leser im Internet zur Verfügung. Während Mainstream-Medien verzweifelt um Abos werben, wollen wir nur eines: Ihnen ehrlich und rasch alle Informationen liefern, die Sie in dieser fordernden Zeit brauchen! Sichern Sie sich zusätzlich unser Print-Abo und unterstützen Sie uns: Die Wochenzeitung erscheint 48x jährlich!