In „Down Under“ herrscht ein besonders scharfes Corona-Regime. Obwohl die Inzidenzen sich im einstelligen Bereich befinden, knechtet die Regierung die Bürger der fünf größten Städte seit über einem Monat mit einem weiteren Lockdown. Mehr als 14 Millionen „Aussies“ – also mehr als die Hälfte der Bevölkerung – sind davon betroffen. Was ursprünglich nur für wenige Tage gelten sollte, wurde wieder und wieder verlängert. Nun reicht es ihnen: Am Samstag gingen sie zu Tausenden auf die Straße und forderten ein Ende des Irrsinns eines Lockdowns mehr oder minder ohne Corona-Kranke.
- In Sydney, Melbourne, Perth, Adelaide und Brisbane – wo harte Lockdown trotz nur wenigen Fällen existieren – gingen Tausende auf die Straße
- Brutale Eskalationstaktik der Polizei in Sydney – dutzende Festnahmen
- Regional-Politiker überbieten sich in gehässigen Kommentaren und totalitären Fantasien, um die Proteste zu kriminalisieren
- Australier kennen seit ewigen Zeiten keine Freiheit mehr – ihre Obrigkeit empfiehlt ihnen sogar, ihre Nachbarn nicht mehr zu grüßen und zu treffen
Tausende Bürger protestieren – Polizei eskaliert in Sydney
In allen fünf Millionenstädten – also Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth und Adelaide (in letzterer Metropole gilt der Lockdown erst seit wenigen Tagen) – kam es zu Protesten. Ein buntes Meer an Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft kam zusammen, mit dem Ansinnen, friedlich gegen das Corona-Regime in ihrem Land zu protestieren. Abertausende Menschen nahmen an den Protesten teil und bekundeten ihren Unmut mit den überschießenden Maßnahmen.
This is the Governments biggest fear. This is a powerful statement 👊🏼 #primod #COVID19Aus #COVID19nsw #sydneyprotest pic.twitter.com/4O8cevMnp6
— PRIMOD () July 24, 2021
Teilweise kam es dann aber zu Zusammenstößen mit der Polizei – denn die Staatsmacht ging mit einer großen Brutalität gegen die Demonstranten vor. Alleine in Sydney kam es zu mindestens 57 Festnahmen. Während der Mainstream die Schuld für die Eskalation bei den Bürgern, die ihre Grundrechte zurückwollen, sucht, gibt es Video-Material das deutlich dokumentiert, dass die Exekutive nicht gerade zimperlich vorging…
Wow.. people in #Sydney CBD, #Australia chanting 'You serve us' pic.twitter.com/OP3P4RwCNO
— Wong Do Mein (_do_mein) July 24, 2021
Polizeiminister will jeden Teilnehmer identifizieren lassen
Diese Eskalationsstrategie geschah offenbar auf Order von ganz oben. Denn der Regional-Polizeiminister von New South Wales, David Elliott, ließ ein Sondereinsatzkommando bilden. Dieses hat den alleinigen Auftrag, jeden einzelnen der laut Mainstream-Angaben angeblich 3.500 Demonstranten in Sydney zu identifizieren, weil es sich nach seiner Ansicht um ein „Super-Spreader-Event“ handle.
Er ist sich sicher, dass es in den Herkunftsregionen der Protestierenden zu einem Anstieg der Infektionen kommt und beschimpfte die Bürger auf der Straße laut dem britischen Guardian als „ganze Meute von Schwachköpfen“. Er gab sich gegenüber australischen Medien sogar ganz entsetzt, dass mutige Bürger sich gegen überschießende Verordnungen zur Wehr setzen!
Unfassbar totalitäre Politiker-Reaktionen
Nach der Polizei-Eskalation überbietet sich die Politik im Bundesstaat New South Wales gegenseitig mit totalitären Fantasien gegen die Demonstranten. Premierministerin Gladys Berejiklian zeigte sich „absolut angewidert von den illegalen Protesten in der Stadt, deren egoistischen Handlungen unser aller Sicherheit bedrohten“. Sie bedankte sich bei der Polizei, die sichergestellt habe, dass die „Protest-Aktion aufhörte.“ Sie erklärte zudem: „Dieses Benehmen im Lockdown wird nicht toleriert und die volle Härte des Gesetzes wird gegen jeden aufgebracht, der bei solchen illegalen Aktivitäten mitmacht.“
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