Sie sehen sich als „Regulatoren“: Ein Netzwerk aus linken Journalisten und Aktivisten – darunter Ingrid Brodnig und Armin Wolf – treffen heute Nachmittag zusammen, um ihre Zensur-Pläne zu besprechen. Veranstalter des Zusammentreffens ist die „Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“. Unter dem Vorwand von „Hass im Netz“ soll hier zum Krieg gegen Alternative Medien und Meinungen aufgerufen werden. Gastgeber Mag. Michael Ogris: gab bereits in seinen einleitenden Worten Aufschluss über seine diktatorische Gedankenwelt: „Hass im Netz“ sei ein „Geschwür, das sich in sozialen Medien breit macht“. Wochenblick berichtet live über die Konferenz der modernen, selbsternannten Medien-Stasi. (Bericht wird laufend aktualisiert)
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„Extremismusforscherin“ Julia Ebner verdreht und verunglimpft Corona-Kritik
Dr. Julia Ebner ist eine „Extremismusforscherin“ und referiert über ihre Ansichten. Sie habe sich in angeblich rechtsextreme Bewegungen eingeschleust. Seither leide sie unter mentalen Schwierigkeiten und gelegentlich unter „Phasen der Paranoia“, weil das belastend gewesen sei… Kein Wunder: Ebner legte sich fünf verschiedene Identitäten zu, um sich in IS-Gruppen, rechtsextreme und neurechte Gruppen einzuschleusen. Ebner schildert, dass rechte Gruppierungen Wahlen beeinflussen würden, weil sie in Internetforen von ihrer Meinung überzeugen könnten. Dem soll nun offenbar der Garaus gemacht werden, geht es nach den „Regulatoren“.
„Infodemie“: So bezeichnet Ebner Alternative Aufklärung über Corona. Mit Verweis auf unbedeutende Randgruppen stellt Ebner die Behauptung auf, von einer „Plandemie“ zu sprechen, sei antisemitisch.
„Schnelle Lösungen“: Ingrid Brodnig will seit Flüchtlingskrise zensieren
Dass Facebook angeblich verhetzende Meinungen zu Flüchtlingen nicht zensierte, habe sie dazu motiviert, stärker für das Löschen „falscher“ Aussagen auf Facebook einzutreten. Sie führt zur Untermauerung vollkommen absurde, angebliche „Q-Anon“-Theorien an zu Säuglingen, deren Blut von der Elite in Tunneln ausgesaugt werde. Es liegt auf der Hand, dass es nicht nur derart absurde Inhalte sind, die Brodnig zensieren will, führten sie doch aus ihrer Sicht politisch missliebige Meinungen zu ihren Zensur-Absichten, wie sie eingangs erklärte. Sie will auf jeden Fall „schnelle Lösungen“.
Brodnig bedauert, dass es keine simple Lösung gibt, um „Hass im Netz“ per Knopfdruck zu eliminieren. Blöd für Facebook: Sie problematisiert, dass das Geschäftsmodell Facebook von „polarisierenden“ Meinungen, Diskussionen, kurz: Interaktionen, profitiere. Gleichzeitig sei sie überzeugt, dass Zuckerberg natürlich ein Interesse daran habe „Antisemitismus“ und „Rassismus“ zu eliminieren. Wie die „Experten“ Corona-Kritik zu Antisemitismus verklären, indem sie vollkommen irre Theorien („elitäre Blutsauger“) mit fundierter Kritik an der Corona-Pandemie („Plandemie“) vermengen, machten sie zuvor mit Hilfe von „Extremismusforscherin“ Julia Ebner klar.
Facebook-Lobbyist Dr. Maximilian Schubert arbeitet an Zensur-Möglichkeiten
Gemeinsam mit NGOs arbeite Facebook daran, die Zensurmöglichkeiten auszubauen, so Facebook-Lobbyist Schubert.
Zensur durch Versteckspiel: Darum werden Kommentare auf Facebook neu sortiert
Schubert erklärt, warum Kommentare mittlerweile auf Facebook nicht mehr – wie früher – chronologisch sortiert werden, sondern nach „Relevanz“. Diese Relevanz werde nach – aus Facebooks Sicht – „positiven“ und „negativen“ Informationen sortiert.
Warten eifrig auf „Digital Services Act“ – EU-Gleichschaltung Internet
Der „Digital Services Act“ soll seitens der EU das Internet EU-weit gleichschalten. Missliebige Meinungen „Hass und Hetze“ (Schubert) sollen so in Europa zensiert werden. Das dauere laut dem Facebook-Lobbyisten jedoch „leider“ noch länger. Nationale Alleingänge seien derzeit durch das türkis-grüne „Hass im Netz“-Gesetz zwar im Gange, aber nicht wünschenswert, weil es dann EU-weit zu viele verschiedene „Internets“ gebe, so Schubert. Es wird also eine Internet-Zensur wie sie bisher in China besteht, angestrebt.
Ingrid Brodnig zitiert „Silicon Valley Größen“: „Better no law, than bad law“ („besser kein Gesetz, als ein schlechtes Gesetz“). Doch Brodnig finde, dass die schrittweise Einführung der (Anm.: Zensur-)Gesetze sehr wohl sinnvoll sei.
Jetzt folgen Maurer-Anwältin Maria Windhager und eine ZARA-Vertreterin
ZARA-Vertreterin Caroline Kerschbaumer bedauert, dass „Hass“ oft mit „Meinungen“ verwechselt werde. Oft könne man, wenn man mit viel „Hass“ konfrontiert sei, diesen mit der Wahrheit verwechseln.
Der Bericht wird laufend aktualisiert - die Updates können Sie hier verfolgen.
WOCHENBLICK sagt NEIN zur BEZAHL-SCHRANKE
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