Zwangsgebührenfinanzierten deutschen Haltungsredakteuren kann der Spritpreis anscheinend gar nicht hoch genug sein. In einem Interview mit Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag Abend rümpfte Moderatorin Aline Abboud die Nase über dessen geplanten „Tank-Rabatt“ zur Senkung der explodierenden Spritpreise. Nicht jedoch wegen dessen vielkritisierter bürokratischer Umständlichkeit, sondern weil davon aus linksgrüner Journalistensicht ja auch die Falschen profitieren könnten…
FDP-Lindner sprach sich für Tank-Rabatt aus
Abboud begann ihr Kurzinterview mit Lindner sogleich mit einer reichlich dreisten Suggestivfrage, wie sie auch auf jeder „Fridays for Future“-Demo gestellt werden könnte: „Warum brauchen Menschen, die mit Autos für mehr als 50.000 Euro bei 180 Stundenkilometern auf der Autobahn fahren, auch noch einen Tank-Rabatt?“. Porsche-Fahrer Lindner, um Schlagfertigkeit bemüht, entgegnete, er wisse zwar, welchen Eindruck Abboud erwecken wolle; angesichts der Umstände und der sehr verschiedenen Gruppen, die von den hohen Preisen betroffen seien, bräuchte es aber seinen Tank-Rabatt.
Kaltschnäuzige Verachtung für normale Menschen
Nun kann man über dessen Sinnhaftigkeit sicherlich geteilter Meinung sein. Die kaltschnäuzige Mischung aus Sozialneid auf Menschen, die sich teure Autos leisten können, und zugleich Verachtung für alle, die nicht dem Latte-Macchiato-Öko-Lastenfahrrad-Milieu angehören, aber für ARD-Spitzenverdiener doch gut genug sind, ihre horrenden Rundfunkgebühren zu zahlen (von denen Leute wie Abboud viel zu gut leben), war wieder einmal aufschlussreich. Dass Deutschlands Journalistennachwuchs – nicht nur, aber vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten – fast vollständig auf links gezogen ist, ist seit langem bekannt.
Nicht einmal Anschein von Neutralität
Grüner Aktivismus statt Journalismus, so heißt hier leider nur allzu oft die Devise. Deshalb wird jeder vorgeführt und attackiert, der den uralten grünen Traums vom „Liter Benzin für fünf Mark“, der aktuell erstmals in greifbare Nähe rückt, gefährdet. So wie Lindner mit seinem Rabatt. Aline Abboud hat wieder gezeigt, dass man sich inzwischen nicht einmal bei den „Tagesthemen“ mehr um den Anschein von Neutralität in der Berichterstattung bemüht. Stattdessen schlägt der ideologische Bias immer stärker durch.
Grüne: Autofahren als Luxus der Reichen
Wo die Reise hingehen wird, zeigten die Grünen bereits im Wahlkampf zur Bundestagswahl. Annalena Baerbock ging offen damit um, dass zugunsten des Klimas die soziale Gerechtigkeit eben hintangestellt wird. “Und deswegen sagen wir, man muss auch wissen, dass es (Anm.: das Tanken) in Zukunft immer teurer wird, damit sich die Menschen saubere Autos kaufen”, erklärte Annalena Baerbock in der Sendung “Kinder fragen Kanzler:innen” vor der Bundestagswahl. Als ein kleiner Junge die soziale Ungerechtigkeit durchschaut, dass Reiche dadurch ja weiterhin so viel Autofahren können, wie sie möchten, erklärt Baerbock nur knapp: “Ja, das stimmt.”
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WOCHENBLICK sagt NEIN zur BEZAHL-SCHRANKE
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