Hallo Hiver!
Heute zeige ich Euch den ungefähren Ablauf eines Filtertausches an meiner Osmoseanlage.
Auf diesem Bild ist die Anlage bereits von ihrem Platz (im Schrank unterhalb der Spüle) hervorgeholt, der Abwasserschlauch losgemacht, die alten Filter ausgebaut und die neuen bereitgelegt.
Man beginnt damit Filterstufe 2 zu erneuern wie man hier auf dem Bild sieht. Filterstufe 2 ist übrigens ein Aktivkohlefilter.
Danach setzt man die Filterstufe 1 ein. Diese erste Stufe ist ein Sedimentfilter. Dieser filtert Partikel die grösser als 10 Micron sind. 10 Micron entsprechen 0,01mm.
Man sollte dann das Wasser aufdrehen und so die ersten beiden Filter spülen. Vor allem geht es dabei darum den Aktivkohlefilter zu spülen, sodass keine Partikel von diesem im dritten Filter landen.
Dazu stellt man einfach einen Eimer unter die dritte Filterstufe (ohne Filter) und lässt ein paar Eimer einfach nach und nach durchlaufen. Wenn dann klares Wasser in Eimer landet ist man fertig mit spülen.
Danach kann der dritte Filter eingesetzt werden. Dieser ist wieder ein Sedimentfilter der Partikel bis 1 Micron herausfiltert. 1 Micron entspricht 0,001mm.
Ist dies erledigt geht es an den Funktionscheck, das Wasser aus dem Abwasserschlauch wird dabei noch in einem Eimer aufgefangen.
Dabei ist es wichtig den Abwasserschlauch festzuhalten da dieser unter ziemlichen Druck steht. Vergisst man dies dann sieht die halbe Küche aus wie auf diesem Bild 🥴😂
Danach musste ich erstmal alles trocknen. Dann erst konnte ich die Anlage wieder an den vorgesehenen Platz bringen und den Abwasserschlauch anschließen.
Es ist dann empfehlenswert die Anlage ein paar Minuten laufen zu lassen sodass die Luft aus dem System entweichen kann.
Ein kurzer Check ob auch alles dicht ist,danach ist die Anlage wieder einsatzbereit.
Zum Schluss prüfe ich dann immer mit einem TDS-Messgerät ob die Anlage auch korrekt funktioniert. Auf dem Bild oben sieht man den Wert von ungefilterten Leitungswasser, in diesem Fall 580 Mikrosiemens. Das ist ein ziemlich schlechter Wert, ich habe bei uns zu Hause aber auch schon Werte von mehr als 800 gemessen. Als gerade noch akzeptabel gelten in etwa Werte von 200-300 um noch als Trinkwasser verwendet werden zu können.
Und hier dann der Wert vom gleichen Leitungswasser das durch die Osmoseanlage gefiltert wurde. Wie man zweifelsfrei erkennen kann arbeitet die Anlage perfekt. Viel besser geht es nicht. Na dann, Prost!
Zeitaufwand war auf Grund des kleinen Malheurs dieses mal 1,5Std…