Es gibt eine Eigenschaft mit der ich so garnicht gesegnet wurde. Sie liegt mir fern und ich benötige absolute Selbstbeherrschung um mich ihr zeitweilig zu bemächtigen…
Die Geduld
Warten, abwarten, etwas erstmal so annehmen und auf eine Änderung hoffen und hierbei gelassen bleiben. Darin bin ich wirklich unglaublich schlecht.
Meine Frustrationstoleranz, wenn die Dinge nicht umgehend laufen, wie ich es mir gewünscht habe ist leider sehr gering.
Doch muss ich zugeben: es lohnt sich wohl oft, auch mal den Dingen gemütlich ihren Lauf zu lassen.
Etwas ins Rollen zu bringen und dann geduldig abzuwarten, ob die gesäte Ernte reichlich Früchte tragen wird, das kann sich bezahlt machen.
Denn, ob das was wir erwartet oder gewünscht hatten, auch wirklich das ist, was seien soll, das liegt eben nicht in unserer Hand. Wir können es nicht wissen und tun oft gut daran es erstmal wirken zu lassen.
Deshalb möchte ich darin auf jeden fall besser werden.
Ich möchte mit den Anderen genau wie mit mir selber geduldiger sein und öfter einfach schauen, wie sich alles entwickelt.
Da setzt man, wie ich aktuell erfahre, oft ungeahnte Kräfte frei, da man den Fluss dann nicht mehr versucht komplett umzulenken sondern lediglich beim Fließen unterstützt und ihm ab und an eine Richtung vorschlägt.
Das schwierigste bei der Geduld ist es dann sicher, den goldenen Mittelweg zu finden und auch zu entscheiden, wann es nötig ist die Strategie zu ändern oder anderweitig einzugreifen.
Erst heute wurde meine Geduld mal wieder von der Technik auf die Probe gestellt, da einiges so garnicht geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe und ich somit deutlich länger für etwas brauchte, als ich eingeplant hatte.
Am Ende musste ich auch umschwenken, da ich erkannte, dass der geplante Weg so diesmal nicht (wie die vorherigen Male) funktioniert und ich diesmal einen neuen Weg einschlagen muss, um an mein Ziel zu kommen.
Mein Fazit nach dieser kurzen Zwiesprache mit mir selbst zum Thema Geduld ist, dass ich meine Fähigkeiten im „geduldig sein“ definitiv noch ausbauen kann, es sich aber immer zu reflektieren lohnt, ob jetzt nicht doch Zeit für Taten statt abwarten ist.
Wie sieht es bei euch mit der Geduld aus?
Seid ihr MeisterInnen darin abzuwarten und Dinge geschehen zu lassen?
oder fällt es euch (wie mir) oft sehr schwer, wenn etwas nicht wie geplant voran geht?
Und so läuft's:
-Sei ca. 10 Minuten kreativ
zum jeweiligen Mittwochsquickie-Thema
-am besten spontan und unvoreingenommen
-unter dem #MittwochsQuickie
und dann...
-staune, wie bunt die Vielfalt der Beiträge geartet ist!
Alles Liebe,
eure Yaraha 🌸