Die heutigen Gesellschaftsformen, und das weltweit, sind von Strukturen der Fremdbestimmung geprägt. Nun könnte man annehmen, dass dieses Phänomen so sein muss, da es historisch so gewachsen ist.
Wie die Höhlenmenschen gelebt haben ist uns nicht bekannt, denn wir waren nicht dabei. Das Wissen darüber stützt sich hierbei lediglich auf Hypothesen und Annahmen. Ob diese wahr sind, können wir nur glauben oder auch nicht. Unterstellt man der historischen Forschung jedoch einen Wahrheitsgehalt, wird man bei einem tieferen Studium unweigerlich zum Schluss kommen, dass die geistige Evolution seit dieser Zeitepoche eine Pause eingelegt hat oder in Gegenrichtung funktioniert. Es kommt hier der Verdacht auf, dass wir in unserem Denken immer noch wohlwollend gedacht Höhlenmenschen sind.
Wir haben lediglich auf Grund Platzmangel unsere Höhlen perfektioniert, indem wir uns Höhlen außerhalb des Berges geschaffen haben. Wäre auch zu mühselig gewesen immer neue Höhlen händisch in den Fels zu hauen. Doch unsere geistige Entwicklung ist immer noch in der uns historisch überlieferten und erdachten Steinzeit hängen geblieben. Wir gehen davon aus, dass schon in der Steinzeit Fremdbestimmung in Form eines gewalttätigen Sippenoberhauptes das vorherrschende Phänomen in kleinen Sippen gewesen sein muss. Der stärkste bestimmte wo es langgeht und wer nicht gehorcht bekommt die Keule zu spüren. Eine andere Möglichkeit sehen wir nicht.
Was wäre, wenn diese kleinen Sippenverbände des unzivilisierten Höhlenmenschen in Symbiose gelebt hätten? Sich ihr Überleben nach Fähigkeiten aufgeteilt hätten? Für uns unvorstellbar, denn das könnte die Annahme stärken, dass die Höhlenmenschen vorwiegend selbstbestimmend hätten sein können. Oder besser ausgedrückt: zu einem selbstbestimmten und verantwortungsvollen Wesen herangezogen wurde. Also eine Bildung und Ausbildung erfahren haben könnte, um selbstbestimmt überleben zu können.
Es ist für uns auch unvorstellbar, dass der scheinbar geistig unterentwickelte dumme unzivilisierte Höhlenmensch seine Anführer nach Fähigkeiten und Arbeitsbereich ausgesucht haben könnte. Und es ist für uns auch unvorstellbar, dass diese Barbaren sehr früh erkannt haben, das sie naturbedingt nicht gerade mit den besten Voraussetzungen für ein Überleben ausgestattet sind. Dass sie vielen Tiergattungen unterlegen sind und nur durch scharfe Beobachtungsgabe und verschiedenster Fähigkeiten und erlernter Techniken überleben konnten. Und es ist für uns unvorstellbar, dass diese Wilden sehr früh erkannt haben könnten, dass man diese Fähigkeiten und Techniken bündeln muss (Arbeitsteilung) um erfolgreich zu sein. Und dass es diese Arbeitsteilung nicht umsonst gegeben haben könnte, sondern einer Aufteilung oder auch Gegenleistung nach Fähigkeit und Bewertung zur Bedingung hatte.
Nein, wir sind der Auffassung, dass es schon immer einen gewalttätigen Führer oder Führergruppe gab, welche/r alle anderen unterdrückt hat. Dieser lag auf der faulen Haut und hat sich alles vor die Füße legen lassen. Oder er hat sich einfach von seinem Nächsten genommen, was er haben wollte.
An dieser Stelle, bekomme ich meistens heftigen Widerspruch und die meisten Behaupten, dass diese Grundzüge der Annahme einer frühen Arbeitsteilung durchaus vorhanden hätten sein können. Und dann kommen viele „aber“, …!
Wenn jedoch diese kurze Zeichnung des wilden Höhlenmenschen gedanklich hätte sein können, warum leben die zivilisierten Menschen alle in einem Herrschaftssystem, dass von den Listigsten Führern angeführt wird? Warum lassen sich die Menschen betrügen und berauben und sich mit der Keule drohen?
Weil Selbstbestimmung mit harter Arbeit und Eigenverantwortung verbunden ist und Fremdbestimmung mit Vorteilsnahme und List einhergeht, die Verantwortung auf Andere abschiebt. Und wenn man sie so nicht abschieben kann, dann erfindet man eben eine Persona Fiktiva, eine juristische Person, Partei, Staat, König, Kirche, spirituelle Wesen und Götter usw. Und wirtschaftlich GmbH, OHG, LLS, S.a.r.l., AG und sonstige Spielwiesen.
Für Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, sowie einem Zusammenleben mit anderen Menschen braucht man Moral und selbst auferlegte Verbote.
Für Fremdbestimmung braucht man nur die Moral der listigen Führer und deren Moral ist je nach Führung wandelbar. Die Juristen nennen dies auch ein „lebendiges“ und sich ständig weiterentwickelndes Dokument (Gesetz, Verfassung). Was gestern moralisch falsch war kann heute moralisch richtig sein und morgen wieder moralisch falsch. Je nachdem, wie man es gerade betrachtet, oder auslegt. Man sollte sich die Frage stellen, warum die meisten Parteiführer und Regierungskasten, sowie hohe Staatsbedienstete mit Juristen besetzt sind? Übrigens ist dies auch in den Führungsriegen großer AG’s ein auffallendes Phänomen.
Demnach gibt es keine Linke und Rechte Politik, sondern nur eine selbstbestimmte (Anarchie, die Abwesenheit von Herrschaft) und eine fremdbestimmte (Kommunismus Herrschaft der Listigsten) Politik.
Anarchie lebt von moralisch unveränderlichen Prinzipien. Wenn Lug und Betrug, Diebstahl und Raub, Erpressung und Bestechung, Todschlag und Mord falsch sind, dann sind sie falsch und das unabänderlich.
Selbstbestimmung (Anarchie) kennt die Anwendung der Gewalt nur in der Selbstverteidigung, denn der selbstbestimmte und verantwortungstragende Anarchist weiß, dass aggressives Verhalten anderen Gegenüber auf Dauer weh tut und kein friedliches Nebeneinander und schon gar kein Miteinander möglich ist. Kommunismus setzt auf die aggressive Staatsgewalt und den moralisch wandelbaren Prinzipien der Partei. Parteien leben von List und Tücke, sowie von Vorteilsnahme.
Die Anwendung von List und Tücke ist einfacher als fleißige Arbeit und Arbeitsteilung. Arbeit und Arbeitsteilung fördert Wohlstand. List und Tücke bemüht sich um Vorteilsnahme an der Arbeit und der Arbeitsteilung Anderer. Und mit ihrer Staatsgewalt erpressen sie die fleißig Arbeitenden, plündern und rauben sie aus.
Das Kommunistische China und seine Führer der KP-China zeigt eindrucksvoll, dass es auf das Leben des Menschen scheißt. Seine Führer beuten alles aus, was es auszubeuten gibt. Und alles was sich gegen die Partei stellt, wird verfolgt.
„Falun Gong“ und seine Praktizierenden wissen, dass sich in China nichts geändert hat. Jeder, der hier mehr wissen möchte, sollte sich informieren, was es mit dem Gestapo-ähnlichen „Büro 610“ auf sich hat. Und wie der Organraub in China funktioniert. Auch sollte man sich genauer anschauen, wie die sogenannte „Landentwicklung“ in China umgesetzt wird.
Wer seine Augen nicht verschließt, wird eindeutige Parallelen in den westlichen Ländern erkennen können, die auf kommunistische Lehren aufgebaut sind.
Wenn ich unsere Lebensweise und unsere politischen Anschauungen so betrachte, erscheint mir der barbarische und dumme Höhlenmensch zivilisierter gewesen zu sein als wir, die sich zivilisiert nennen. Wenn etwas an der Evolutionstheorie stimmen soll, erscheint sie mir bei der geistigen Evolution tendenziell rückwärts gerichtet zu sein.
Euer Zeitgedanken