Das Liberale Institut aus Zürich hat ein neues Paper veröffentlicht, geschrieben von Richard Ebeling (Professor für Ethik und freies Unternehmertum an der militärischen Universität The Citadel (USA) und
Mitglied des Akademischen Beirats des Liberalen Instituts):
https://www.libinst.ch/publikationen/LI-Paper-Ebeling-Zentralbanken.pdf
Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:
• Staaten und ihre Zentralbanken trifft die Hauptschuld für die wiederkehrenden Wirtschafts- und Finanzkrisen der letzten hundert Jahre, weil sie das Geldsystem monopolisiert und schlecht verwaltet haben.
• Trotz dieser Faktenlage gibt es Meinungsmacher, die den freien Markt in die Verantwortung nehmen möchten. Aus ihrer Sicht sind es Zentralbanken und Regierungen, die für Preis- und Geldstabilität sorgen.
• Diese Ansicht vermag allerdings keinem «Reality-Check» standzuhalten: Während und zwischen den beiden Weltkriegen wurden die Zentralbanken dazu benutzt, riesige Papiergeldmengen für ihre Regierungen zur Deckung der Kriegskosten zu drucken, was in der Folge zu heftigen Verwerfungen führte. Die Grosse Depression in den USA wurde ebenfalls von der Zentralbank verursacht und in die Länge gezogen. Diese versuchte nämlich, das allgemeine Preisniveau zu «stabilisieren», anstatt ein gesundes Absinken der Preise zuzulassen, was einem Anstieg der Lebensqualität gleichgekommen wäre.
• Auch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg waren es stets die Zentralbanken und Regierungen, welche Wirtschafts- und Finanzkrisen herbeiführten, sodass es unredlich ist, dem «freien Markt» dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben.
• Regierungen und Zentralbanken dürfen nicht mit der Macht ausgestattet werden, das Geldwesen in monopolisierten Strukturen zu kontrollieren. Vielmehr muss es in eine private, wettbewerbliche Umgebung zurückgeführt werden.
Disclaimer: Der Text ist nicht von mir, sondern vom Liberalen Institut. Sobald das Liberale Institut (oder der Autor des Textes) einen Account bei steemit hat, sende ich die Rewards für diesen Post (grosszügig aufgerundet) zu dessen Account.