Ojeje, dann schau mal meine letzte aktuelle "argumentative Entgleisung" an:))
https://steemit.com/dlike/@balte/psdobj
Naja, bei manchen geht es nicht anders:))!
Aber letztlich sollten wir uns immer dann -vor allem im real life- wieder aufs Argument zurückziehen, das ist nicht immer einfach, und auch ich kann das nicht immer.
Der Satz: "auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" stimmt leider auch manchmal, meistens ist das feine Florett jedoch besser!
Und dann reden wir dann mal über "Realpolitik", da gelten eh andere Regeln als auf einer "blockchain", ich habe zumindest etwas Erfahrung damit, als nebenberuflicher Lobbyist für die freien Berufe.
"Die Politik" ist leider letztlich nicht die Kraft des Konstruktiven und Sachlichen (auch nicht in den Argumenten des anderen), so wie Du es hier idealtypisch zu Recht anführst, sondern die reine Macht des Faktischen, der Kompromisse, der Kunst des Machbaren und mehr!
Der alte Satz: "Idealisten sterben, Pragmatiker überleben" (könnte auch aus "Game of Thrones stammen:) gilt wohl gerade da.
Die Kunst dürfte sein, sich einen Rest "Idealismus" zu bewahren!
Hier auf der Chain gilt (noch) das freie Wort, Belehrungen Deinerseits durch bestimmte Vögel durftest du ja auch schon erfahren.
In der Politik gilt das freie Wort sicher nicht, ich musste das über 20 Jahre ziemlich bitter lernen.
ich darf Dir an dieser Stelle-als älterer- ev. nochmal Roland Baader: "Mein Traum" mit auf die Reise geben-hab ich wohl schon mal verlinkt, ist aber zeitlos udn sollte immer wieder gelesen werden:
"Ich träume von einem vollbesetzten Bundestag (wohl nur bei Abstimmung über Diäten-Erhöhung möglich). Plötzlich erhebt sich einer der Abgeordneten, allen anderen als aufrechtes Mannsbild bekannt, und tritt ans Mikrofon. Lange schaut er schweigend ins Hohe Haus, bis gespannte Stille eingetreten ist. Dann sagt er:
Meine Damen und Herren: Ich bin ein glühender Anhänger des demokratischen Rechtsstaats; ich bekenne mich zur freiheitlichen, individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes und der freien westlichen Welt. Und genau aus diesem ernsten Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, allen Parteien, Politikern und Regierungsmitgliedern: Ich brauche Euere Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht Euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir vorher aus der Tasche gezogen habt – und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plattfüße und keinen Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter, auch keine Kilometerpauschale und keinen Kantinen-Essensbon über eine Markdreißig. All' Euere Wahlfang-Pfennige und -Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken. Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden. Ich bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Euere Schnüffel-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Euerer kranken Steuergehirne windet. Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, Euere Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei und Strauchdiebeskunst, Euere Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Euere Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all' die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten. Laßt mich einen festen, eindeutigen und ein-für-alle-mal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungs-Armee und ein verläßliches Rechtswesen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören. Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener. Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und allein verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheilige Gute Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlte Paradiesverkünder braucht. Was ich brauche, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmenschen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgte Wohltäter. Dazu brauch ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott. Hier stehe ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!“
https://ef-magazin.de/2012/01/09/3353-roland-baaders-traum-zum-abschied
Mach Dir Deine Gedanken und Deinen Weg dazu!
Ich bin recht alt, kann nur Gedanken weitergeben!
BGvB!
RE: Gibt