Langsam ziehe ich mir nach sechs Tagen auf See die Schwimmflügelchen an, setze Tauchermaske und Schnorchel auf und stelle mich an die Reling. Der Sturm, den ich dort am Horizont beobachte, nimmt eine bedrohlich dunkle Tönung an. Auf den Wellenkämmen beginnen sich weiße Schaumkronen zu bilden und Möwen habe ich seit langem nicht mehr gesehen. Sie haben vermutlich längst einen sicheren Unterschlupf gefunden. Ob Kapitän es schaffen wird, den #steemliner rechtzeitig in den sicheren Hafen von
zu steuern?
Die Passagiere des stolzen Ozeanriesen liegen vermutlich alle in den Kajüten, die Nasen grün und der Blick starr durch das Bullauge auf den Horizont gerichtet. An einen schwungvolles Tänzchen mit ist jetzt kaum mehr zu denken. Auch lustigen Karaoke-Abende mit
und leicht frivole Poetry-Slams mit
bleiben vertagt auf Abende, an denen das ewige Hin- und Herrollen des Steemliners den Mageninhalt weder schüttelt, noch rührt. Zurzeit ist selbst das Liegen auf dem Fußboden ein Balanceakt, den ich noch versuche zu meistern.
Ich bleibe aber guter Hoffnung. Ein paar raue Tage auf See gehören zu einer guten Kreuzfahrt einfach dazu.
RE: #Steemliner - Maschinenstopp für Hamburg