Bei dem brutalen Säure-Attentat vom Sonntagmorgen in Haan ist der Finanzvorstand der Firma schwer verwundet worden. Es handelt sich um Bernhard Günther (51).
Uwe Tigges, Vorstandsvorsitzender der Innogy SE, ließ mitteilen: „Wir sind tief geschockt. Die Nachricht von dem Anschlag hat uns alle sehr betroffen gemacht. Wir sind in unseren Gedanken bei Bernhard und seiner Familie und wünschen ihm baldige Genesung.“
Der Finanz-Manager Bernhard Günther war am Sonntagmorgen auf dem Weg zum Bäcker Opfer einer schweren Säure-Attacke geworden.
Zwei bislang unbekannte Männer griffen ihn an, überschütteten ihn mit Säure. Der Manager konnte sich nach Hause flüchten und Hilfe holen.
Sanitäter in Schutzanzügen mussten ihm helfen. Er wurde schwer verwundet per Helikopter in eine Spezialklinik geflogen.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen! Laut Polizei Düsseldorf sollen zwei Männer mit südländischem Aussehen das Attentat durchgeführt haben. Sie sollen etwa 20 bis 30 Jahre alt sein.
Die Hintergründe seien noch völlig offen. Ob eine Verbindung zu seiner Manager-Tätigkeit bei dem börsennotierten Konzern Innogy besteht, ist ebenfalls noch offen.
Wikipedia zu innogy
Die Innogy SE (Eigenschreibweise innogy) ist eine börsennotierte Tochtergesellschaft des deutschen Energieversorgers RWE, die zum 1. April 2016 startete. Sie betreibt Verteilnetze, vertreibt Energie und erzeugt Strom aus erneuerbaren Energien.
Am 12. Dezember 2017 veröffentlichte Innogy eine Gewinnwarnung. (Gewinn wird viel niedriger ausfallen als erwartet.)
Es könnte sich um enttäuschte Mitarbeiter handeln, die die wahrscheinlichen Einsparungen aufgrund der stagnierenden Energiewende nicht hinnehmen wollen.
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