Weil es viele interessante Filme gibt, habe ich mich auch diese Woche wieder auf den #filmfriday gefreut. Initiiert wurde der tag von und jeder Steemit Filmfreund darf sich natürlich gerne daran beteiligen.
Heute stelle ich einen Film vor, der vor wenigen Jahren hohe Wellen geschlagen hat und eigentlich recht bekannt ist. Vielleicht weniger bekannt ist aber der Recut des Films, oder besser gesagt die eigentliche Release Version, welche für das Kinopublikum aber wohl zu befremdlich gewesen wäre.
Perfekte Postapokalypse
Mad Max Fury Road ist der vierte Teil der Max Max Filmreihe, hängt allerdings mehr oder weniger lose mit seinen Vorgängern zusammen. In einer postapokalyptischen Welt wird Hauptcharakter Max nach einigen Jahren Wanderschaft von Warboys verfolgt und schließlich gefangen genommen. Sie bringen Max zu ihrem Oberanführer, dem brutalen Tyrannen Imortan Joe, welcher in einer künstlichen Oase mitten in der Wüstenwelt residiert. Max dient den Warboys nunmehr als lebender Blutbeutel.
Währenddessen schickt Immortan Joe seine Imperatorin Furiosa los, um Benzin gegen Muttermilch einzutauschen. Furiosa versucht während dieses Botenganges jedoch die sogenannten Brüter zu befreien: Hübsche Frauen, welche Joe dazu dienen männliche Nachkommen zu zeugen. Furiosa versucht die Frauen in ihre Heimat, das grüne Land, zu führen.
Immortan Joe erkennt den Plan und es beginnt eine spektakuläre Verfolgungsjagd.
Während dieser Jagd schafft es Max zu entkommen. Er und ein Warboy namens Nux schließen sich den Frauen auf ihrem Weg in die Freiheit an, dabei werden sie erbarmungslos von Joe und anderen Bewohnern des Ödlandes verfolgt.
Als die Gruppe schließlich das Grüne Land erreicht, stellen sie fest das auch dieses Gebiet nur noch Brachland ist. Auf der Suche nach einer Alternative, überzeugt Max sie schließlich, dass es die beste Idee ist zur Zitadelle zurückzukehren und diese zu befreien…
Schwarz-Weiß verkauft sich nicht?
Als Mad Max Fury Road erschien, waren die Kritiker begeistert. Sage und schreibe sechs Oscars hat dieses eigentliche hochglanz B-Movie abgesahnt. Allerdings wurde hier nie die von Regisseur George Miller eigentlich gewollte Version des Films ausgezeichnet. Denn ursprünglich sollte der Film in einer Schwarz-Weiß Fassung über die Leinwand flimmern. Das Studio intervenierte jedoch. Erst im Jahr 2016 erschien schließlich die Black & Chrome Edition. Laut Miller ist diese Variante die Beste, bringen die starken Kontraste den kunstvollen Charakter der Figuren und die Schroffheit der Welt besser zur Geltung. Das Spiel von schwarz und weiß erlaubt zudem einen besseren Blick auf die kleinen Details des Films. Schließlich spiele für einen Film nicht die Farbe eine Rolle, sondern die Story, so Miller über die Black & Chrome Edition.
Ich empfehle jedem, der Mad Max Fury Road mochte, einen Blick auf die Schwarz-Weiß-Fassung zu werfen. Wenn man sich darauf einlässt bekommt man hier tatsächlich ein ganz anderes, wahnsinnig gutes Erlebnis geboten.
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