Was manche Teilnehmer nicht erwartet haben: Die Renovierung wird wohl als Entgelt für das Zurverfügungstellen und den Auftritt bei "Zuhause im Glück" verstanden. Daraus ergibt sich, dass eine neue Einrichtung, die Arbeitsleistung und das Material im Endeffekt zum Einkommen hinzugerechnet werden.
Es bleibt abzuwarten, wie die Lage sich noch entwickelt und ob vielleicht noch Klagen folgen. Wenn eine Klage erfolgt, wird vor Allem interessant, für wen es teuer wird. Für die UFA GmbH, das Finanzamt für die Bewohner des "Zuhause im Glück".
Im schlimmsten Fall müssen die Familien ihr Haus verkaufen um die Steuern von 65.000€ bis 68.000€ auftreiben zu können. Das Problem ist ja vor Allem, dass man auf dem Land (besonders in kleinen Dörfern in Ostdeutschland), je nach Ort nur knapp das Doppelte oder höchstens das dreifache der Veranschlagten Steuer für das Haus bekommt.
Inzwischen dürfte sich keiner der UFA GmbH Belegschaft bei Nachfragen zu Klauseln im Vertrag mehr darauf berufen, dass es nicht ein einziges Mal Steuernachforderungen gegeben habe.
Originalartikel Sächsische Zeitung:
https://www.saechsische.de/baudaer-familie-zuhause-im-unglueck-5013311.html
Andere Artikel um die Sachlage:
https://www.saechsische.de/rechtsanwalt-empfiehlt-klage-5013317.html
https://www.saechsische.de/jetzt-ist-vor-allem-unterstuetzung-wichtig-5013314.html