Orgosolo war bis weit in das 20. Jahrhundert eine Hochburg des berüchtigten sardischen Banditentums, der erbittert ausgetragener Blutrache und deprimiernder Armut. 1969, als es schon wesentlich zivilisierter zuging, verhinderte die Bevölkerung den Bau eines Truppenübungsplatzes der Nato auf ihren traditionellen Weiden, indem sie sich kollektiv dem Militär entgegenstellte. Das war der Beginn der „Murales“, der Wände, die Geschichten erzählen. Die ganze Geschichte gibts auf meinem Blog:
https://charlottevenema.wordpress.com/2018/12/25/die-sprechenden-waende-von-orgosolo/