Die Medien machen sich seit Jahren lustig über kritischen Bürger, die zur Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs deutliche Worte sprechen. Weil die Werbekunden so wichtig sind, muss man den Fokus von solchen Ereignissen möglichst weit weg von den Verursachern lenken.
Zur "giftigen Kabinenluft", dem sog. #FumeEvent, hatten einige Zeitungen anfangs noch tapfer berichtet. Die Flugzeuglobby wollte das Thema aber unter allen Umständen unter dem Teppich halten. Da gab es ordentlich Druck, Redaktionen wurden umgebaut, Redakteure ausgetauscht. Dabei war die Aufregung umsonst, denn der breiten Öffentlichkeit ging auch dieses Thema wieder mal am Gesäß vorbei.
So traut sich heute kaum noch eine Zeitung, Ross und Reiter der Klimaklempnerei zu nennen. Im Gegenteil: Bundesweit wird übel gegen die Kritiker der Sauerei am Himmel gehetzt. Gut, wenn man nun selbst definieren kann, was Hetze ist, dann kann man das eigene Fell trocken halten!