Würde ich für meine Freundin das Zocken aufgeben?
Nachdem ich vor Kurzem erst einen Artikel hochlud, in dem ich mir die Frage stellte, was bei mir eine höhere Priorität hat, Gaming oder Fußball, wollte ich das Thema heute mal mit meiner Freundin anschneiden. Allerdings ist die Antwort nach Wichtigkeit einfach mit meiner Freundin zu beantworten. Daher stellte ich mir eher die Frage, ob ich für sie der Spielwelt den Rücken zukehren würde.
Schwer vorzustellen
Mein Hauptproblem bei der Thematik ist, dass ich mir das garnicht vorstellen könnte. Ähnliche Fragen gibt es ja immer wie „Würdest du für deine Freundin XY tun?“. Häufig macht das ja auch mal Sinn, aber einige der Fragen, sind für mich nur schwer beantwortbar. In meiner Beziehung mit bin ich überaus glücklich. Ich habe mit ihr einen Menschen gefunden, mit dem ich mich immer verstehe und meine Zeit gerne mit ihr verbringe. Genauso kann man nach mittlerweile 5 Jahren Beziehung den Partner gut einschätzen. So weiß Alana von mir, dass ich gerne Abends mal eine Runde spiele und ich weiß, dass sie dies auch respektiert. Von daher macht die Frage eigentlich keinen Sinn, da ich weiß einen Menschen gefunden zu haben, von dem ich erwarte, dass eine Forderung dieser Art nie kommen könnte. Genauso weiß ich auch von ihr, dass sie Interessen in ihrem Leben hat, die ich nicht verstehen kann, aber man sie ihr einfach gönnt. Ich würde nie auf die Idee kommen ihr Interesse zu verbieten, ansonsten wäre die Beziehung von Grund auf falsch.
Was ist denn nun die Antwort?
Ich liebe Alana. Ich gehe davon aus sie bald zu heiraten und irgendwann mit ihr Babys zu machen. Für mich beruht dies auf gegenseitigem Vertrauen. Wenn es also ein Wunsch von ihr wäre eines meiner Hobbys aufzugeben, würde ich denken, dass ich dies tun oder versuchen würde ein Kompromiss zu finden. Allerdings funktioniert das Vertrauen in beide Richtungen, weshalb ich davon ausgehe, dass meine Freundin meine Hobbys respektiert und es nie zu einer Forderung einer PS4-Vernichtung kommen würde. Wäre die Frage übrigens gewesen den Konsum zu verringern, ist klar, dass dies eine Bitte ist auf die man eingehen sollte und sie nicht einfach ignoriert.