Eine kurze Bemerkung über das Verstehen und Verarbeiten
Nicht ständig meinen Senf zu allen möglichen Themen zu geben, bedeutet jedoch nicht, mich der Taub- und Blindheit verschrieben zu haben.
Wenn ich jedoch auf einen Kommentar aufmerksam gemacht werde, der Lichtjahre am Ziel vorbeischießt, dann kehre ich auch zum Markdown zurück.
Um was geht es?
sah sich im Laufe eines Beitrags von
dazu berufen dem
Ratschläge fürs Leben mit auf den Weg zu geben. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Die Möwe hätte lediglich @74 aus dem Spiel lassen sollen.
So entstand ein wunderbares Beispiel für ein gepflegtes “Aneinandervorbeireden”, gewürzt mit einem kräftigen Schuss Ignoranz und Unwissenheit.
Viel Vergnügen!
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Ich will auch weg.. Aber wohl eher Richtung Graz.. mit Anschluss an Slowenien, Ungarn und auch Kroatien.. :D
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Dein Ernst oder kann man dir die Schnapsidee noch ausreden?
Warum willst du in eine Gegend, aus der die Leute auswandern?
Sind dir die Blogs bei nicht Warnung genug?
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an
Mir scheinen erhebliche Schwierigkeiten bei dir beheimatet, das richtig zu interpretieren, was von mir von Zeit zu Zeit in Beiträge verpackt wird.
Da liegt es natürlich nahe, dass Rückschlüsse aus meinen spontanen Ergüssen gezogen werden, welche ich hier in den letzten 25 Jahren angehäuft habe, die wohl besser nicht den Weg ins Kommentar-Kästchen gefunden hätten.
Warm fragst du den , mit der dir angeborenen Unbekümmertheit, nicht, mit welchen Geistesblitzen er dem Balkan neuen Glanz verleihen möchte?
Solange du das nicht weißt, wünsche ihm einfach viel Glück, denn das kann man immer gebrauchen - egal wo auf dieser Welt.
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Nun, ich bin sicher, daß ich das, was du schreibst, für mich durchaus richtig verarbeite. Wir alle haben Filter für das, was wir sehen, lesen, hören, usw. und auch die Art, wie wir es wiedergeben, zeugt von unserer Sozialisation, unseren persönlichen Werten, unserer Biographie und anderen Prägungen mehr.
Insofern ist mir die von dir jetzt gemachte Feststellung, ich verstünde dich ganz oft nicht so, wie du verstanden werden willst, ziemlich wurscht. Ich lese mit Absicht nur sporadisch bei dir, weil auch ich in einer Wahrnehmungsblase lebe und an dieser hänge. Erwachsen sein heißt für mich, selbst zu entscheiden, welchen Triggern, welchen Mißverständnissen, welchen Meinungsverschiedenheiten ich Raum gebe.
Natürlich kann man jemandem Glück wünschen, der sich entschieden hat, die Schule nach abgebrochener 13. Klasse (edit: nein, nicht ohne Abschluß, soweit ich weiß, trotzdem ist das für mich eine Zäsur) und ohne berufliche Ausbildung ins Ausland zu gehen. DAS ist Unbekümmertheit. Genauso, wie es Unbekümmertheit ist, über solche Pläne hinweg zu sehen. Ich weiß, daß du dir das antrainert (lassen) hast, und genau deshalb hab ich auf deinen Blog verwiesen. Nicht wegen der vielen Jazz-Beiträge (die ich mit Schmerz ignoriere, denn eigentlich finde ich es super, daß jemand das Thema Jazz mit Tiefe aufgreift), sondern weil du mir halt leider als "der seltsame nach Kroatien ausgewanderte Journalist, der nach langer Recherche zwar bei Steemit über eine gewisse Korruption im Nachbarort schrieb, aber zum eigenen Schutze nicht gegen selbige aktiv wurde oder seine Sachen gepackt hätte" in Erinnerung bleiben wirst. Während du vermutlich gerade an die Steemillu oder noch ganz andere Dinge denkst, bei denen du dir mindestens innerlich an den Kopf greifst. Das ist dein gutes Recht und auch völlig ok.
Ich habe in den letzten Wochen mehrfach den Kopf gewaschen bekommen für Dinge, die einigen sehr individualistisch eingestellten Menschen nicht passen. Es ist also nicht ein weiteres Mal nötig. Und bevor oder wenn du dir jetzt an den Kopf greifst, weil du denkst "Mann, ist die wieder altklug", sei gesagt: die weiß das selber. Die weiß auch, daß sie sich selber mißverständlich ausdrückt.
Aber ich entscheide aus meiner Erfahrung heraus, was ich einem jungen Menschen auf den Weg geben will. Eine Empfehlung zum Leichtsinn wird nie dabei sein.
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Beste Grüße an die Möwe, die sich an die Isar verirrt hat.
Ein erster, oberflächlicher Blick auf den wortreichen Umfang deiner Antwort, ließ zweifelsohne die mich stets begleitende Neugierde erwachen. Doch so schnell der Wissensdurst sich bemerkbar machte, so rasch war seine Gier gestillt.
Warum bloß versteckst du dich in aufwendig gestalteten Satzhülsen, die sich letztendlich doch nur als Puffreis entpuppen?
Nun, ich bin sicher, dass ich das, was du schreibst, für mich durchaus richtig verarbeite.
Das Verstehen und das Verarbeiten sind weder Geschwister noch entfernte Verwandte.
Ich versuche es mit einem Vergleich.
Ich biete dir ein Stück Filet vom Schwein an und du informierst mich Tage später, wie köstlich doch der Leberkäse war, den du daraus verarbeitet hast. Das ist vollkommen in Ordnung. Unberücksichtigt bleiben jedoch hierbei die Hoffnungen und Ideen des Fleischlieferanten.
Insofern ist mir die von dir jetzt gemachte Feststellung, ich verstünde dich ganz oft nicht so, wie du verstanden werden willst, ziemlich wurscht.
Da kann ich dir natürlich nur zustimmen, da nur so gewährleistet scheint, dass wir auch zukünftig schräg bis quer aneinander vorbeiquaken und jeder der Meinung anheimfallen kann, wir seien gleicher Meinung.
Erwachsen sein heißt für mich, selbst zu entscheiden, welchen Triggern, welchen Missverständnissen, welchen Meinungsverschiedenheiten ich Raum gebe.
Bemerkst du nicht, du genau diesen Entscheidungsprozess vom zu beeinflussen versuchst?
Genauso, wie es Unbekümmertheit ist, über solche Pläne hinwegzusehen. Ich weiß, dass du dir das antrainiert (lassen) hast, und genau deshalb hab ich auf deinen Blog verwiesen.
Was soll ich mir antrainiert haben lassen? Die Unbekümmertheit?
Ich weiß nicht, was dir mit in die Liege gelegt worden ist. Bei mir lag sie jedenfalls griffbereit und ich verstand es sie bis zum heutigen Tag an mich zu binden. Keine schlechte Partnerschaft, wie ich dir versichern kann.
Nicht wegen der vielen Jazz-Beiträge (die ich mit Schmerz ignoriere …
Ja, Ignoranz kann mitunter schmerzhafte Folgen haben - aber nicht in Zusammenhang mit dem Jazz!
Während du vermutlich gerade an die Steemillu oder noch ganz andere Dinge denkst, bei denen du dir mindestens innerlich an den Kopf greifst. Das ist dein gutes Recht und auch völlig okay.
Vielleicht ist dir noch nicht aufgefallen, dass ich auf Steemit momentan nahezu jegliche Aktivität eingestellt habe, da ich meine Energie ganz meiner Unbekümmertheit zur Verfügung stelle.
Nur ganz nebenbei bemerkt - die inzwischen in diesem Beitrag bereits abgenutzte Unbekümmertheit sichert mir seit sehr vielen Jahren die Möglichkeit mit Genuss das Leben zu meistern.
Aber ich entscheide aus meiner Erfahrung heraus, was ich einem jungen Menschen auf den Weg geben will. Eine Empfehlung zum Leichtsinn wird nie dabei sein.
Besser hätte es meine Mutter auch nicht sagen können, die aus dem Audimax in die Rolle der Besserwisserin als Erzieherin gewechselt ist.
Es darf gemeinsam gegähnt werden.
Unbekümmertheit kann übrigens äußerst fruchtbar sein. Wer es nicht glaubt, der kann sich mit einem Klick überzeugen: https://www.amazon.de/s?k=wolfram+leinenweber&i=digital-text&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss_1