Wir leben in einer diversen Welt. Stereotype gehören weitgehend ins die Vergangenheit.
Und schon wieder wagt sich eine neue Minderheit zunehmend mutiger in die Öffentlichkeit:
Reiche die gerne Steuern zahlen. 😳 TAX me NOW - rufen sie laut. 🗣
Aufmerksam auf sie geworden bin ich durch das sensationelle Interview mit Marlene Engelhorn im „Wohlstand für alle“ 🎧 Podcast.
Die österreichische Millionenerbin beschreibt dort eindrücklich, warum Charity (allein) nicht die Lösung sein kann und warum Steuern besser sind.
Schön, sagt sie, wenn Reiche viel Geld an ihre Lieblingsorganisation spenden, doch ist dieser Gestaltungsprozess leider Null ❌ demokratisch.
Wenn Superreiche die Welt retten, sei Skepsis angesagt. Nicht unbedingt weil sie es nicht ehrlich meinen, sondern weil so wichtige Punkte wie
👉 Transparenz
👉 öffentlicher Diskurs und
👉 Ideenwettbewerb oder Schwarmintelligenz
komplett auf der Strecke bleiben.
Das ist mal was Neues. Eine Reiche 💸, die den
👉 Staat,
👉 Steuern und den
👉demokratischen Prozess in all seiner Unvollkommenheit
verteidigt. 🗡
Gegen den üblichen Mainstream-Chorgesang der Vermögenden fordert sie Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer - die in Österreich komplett abgeschafft ist- , für Reiche, also für sich selbst ein.
Fazit❓Eigentlich bin ich ja gegen die Vermögenssteuer - wegen des hohen Verwaltungsaufwandes und weil gerade die Superreichen sich ihr durch gute Berater entziehen können. Doch diese neue Bewegung könnte mich zum Umdenken bringen, wenn die Reichen selbst erkennen, das was passieren muss...🤔
Nur: Wie nachhaltig ist dieser Trend? Ist Steuern zahlen der neue Sylt-Urlaub? Ein Statussymbol? Make Steuern zahlen sexy again? Könnte das wirklich die Lösung für eine gerechtere Welt sein? Bisher hat sie ja nicht so funktioniert, aber keine Steuern sind ja auch 🙅♀️ keine Lösung, oder?