In einem Beitrag von gestern nahm den Roman QualityLand von Marc-Uwe-Kling als thematischen Einstieg. In den Kommentaren zum Beitrag schrieb dann wiederum
:
Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß jemand "QualityLand" NOCH NICHT gesehen/gelesen/gehört hat.
Ist für mich Allgemeinbildung und bekommt drei Daumen nach oben. :)
Nun ist mir der Autor kein Begriff, ich mache um Romane dieser Art auch tatsächlich ein bißchen einen Bogen - und wann ich selbst den letzten Roman zum Lesen gekauft habe, weiß ich gar nicht mehr. Ach, ich weiß es doch, es war 2014. Als ich für sowas noch Geld hatte.
Aber es gibt ja Büchereien und buchausleihwillige Freunde und Verwandte ...
Aber mein Genre sind eher Krimis und vor allem Biografien.
Aber ich wollte ja eigentlich auf die Frage eingehen, ob man das Buch wirklich gelesen haben muß.
Soziale Systeme mit komplett oder ziemlich undurchlässigen Rangzuordnungen kennen wir aus dem Buch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley, dem Film "In Time" (mit Justin Timberlake als Hauptdarsteller, hat er meines Erachtens gar nicht so schlecht gemacht), aus der "Hunger Games"-Reihe von Suzanne Collins und vermutlich noch anderen Werken mehr. Dem Roman "1984" vielleicht oder dem Film "Metropolis" von Fritz Lang.
Eigentlich muß man sich nur mal die Filmneuerscheinungen der letzten 5 Jahre anschauen, es sind einige passende dabei, denke ich.
Ich hab die natürlich auch nicht alle gesehen, nur von einigen die Trailer. Wenn, dann sind sie wohl genauso Allgemeinbildung.
Aber das ist doch das schöne an Fiktion, daß sie nicht eintreffen muß, oder?
Andererseits gibt's in lokalen Gemeinschaften diese Art der Kontrolle ja bereits. Feststellbar daran, wer etwa wen grüßt auf dem Weg durch's Dorf. Oder anderen Aspekten, die zeigen, wie gut das eigene Netzwerk ist.