Hey Steemers!
Wie ich ja in etwas älteren Posts schon berichtet habe gehöre ich zu den GEZ Verweigerern. Nachdem wir im Oktober 2015 umgezogen sind und auch unser Bankkonto gewechselt haben, habe ich dies gleich genutzt mich gegen die GEZ zu wehren....
Ich habe denen weder meine neue Adresse noch meine neue Bankverbindung mitgeteilt.
Im Januar 2016 kam dann direkt nette Post von denen, aber war ja eh klar.... habe ich schön ignoriert. Paar Wochen später dann der Gebührenbescheid. Diesem muss man widersprechen, da er ansonsten wirksam wird. Dieses Schreiben meinerseits hatte ich hier gepostet. Als Antwort darauf bekam ich ein ganz allgemein gehaltenes Schreiben dass Jeder zahlen muss, Blablabla.... darauf habe ich nicht mehr reagiert.
Seitdem kam nichts mehr von der GEZ..., wundert mich selbst total. Naja mal sehen was daraus wird....
In der Zwischenzeit dachte ich mir nun ich zeig Euch mal was wie man die GEZ so richtig schön ärgern kann. Habe ich heute Mittag im Internet gefunden.....
Wenn die Gebühr kommt: wieso nicht “einfach” bezahlen???
ABER:
nicht etwa mit den der Gebührenrechnung beiliegenden Formularen – UND SCHON GAR NICHT per Bankeinzug.
Das macht ja gar keinen Spaß.
Nein, da nehme man erst mal den zu zahlenden Betrag, teile ihn möglichst “krumm” in drei oder vier Teilbeträge auf und rechne dann noch jeweils ein paar Cent drauf (dazu später mehr).
Dann überweise man der GEZ die Teilbeträge, jeweils um 2-3 Tage gegeneinander zeitversetzt.
Selbstverständlich steht in der Betreffzeile nicht etwa die GEZ-Rechnungs bzw. “Kundennummer”, sondern irgendwas anderes, was es zwar ermöglicht, die Zahlung korrekt zuzuordnen – also z.B. Name und Adresse -, dazu aber “Handarbeit” erforderlich macht.
Und natürlich bei jeder Überweisung ein wenig die Schreibweise verändern…
Oder zur Abwechslung doch mal die Kundennummer angeben, bei der Eingabe der Online-Überweisung aber z.B. ein kleines “l” anstelle einer “1? oder ein “O” anstelle einer “0? eingeben…
Damit ist man dann erst mal aus dem Schneider. Bezahlt hat man, mit den Kontoauszügen als Beleg dafür, und damit basta!
Aber DIE stehen dann vor dem Problem, diese Zahlungen erst mal korrekt zu verbuchen.
Bei einer Handvoll Zahlungen, die da pro Monat auf diese Art und Weise eintreffen, mag das ja noch angehen.
Doch bei ZIGTAUSENDEN sieht das vom Arbeitsaufwand schon mal ganz anders aus, an ein zeitnahes Verbuchen ist da nicht mal mehr ansatzweise zu denken, und jeden Monat wird der Stapel der nicht verbuchbaren Zahlungen größer!
Und wenn sie es dann doch mal geschafft haben, die Zahlungen eines “Kunden” korrekt zu verbuchen, stehen sie vor dem nächsten Problem:
ES WURDE EIN WENIG ZUVIEL GEZAHLT… und auch diese Überzahlung müssen sie
- entweder zurückzahlen (und einen dazu vorher förmlich anfragen, auf welches Konto die Rückzahlung denn geschehen soll)
- oder als Anzahlung auf die nächste Fälligkeit verbuchen… und dafür natürlich einen entsprechend angepassten Bescheid ‘rausschicken.
Ergebnis: gezahlt hast du… aber DIE hatten mit der Bearbeitung der Zahlung einen Verwaltungsaufwand, der den gezahlten Betrag BEI WEITEM übertrifft.
Was meint ihr dazu? Ich selbst finde es ganz lustig, noch lustiger finde ich momentan nur einfach gar nicht zu zahlen 😂