Moin Moin, heisst es wieder einmal
Liebe Blog-Gemeinde,
Es ist nun schon etwas mehr als zwei Monate her, als ich Euch das letzte Mal über mein Leben hier in Hamburg aufgeklärt habe. In dieser Zeit ist schon viel passiert!
Als mich meine Eltern vor den Herbstferien hier in Hamburg besuchten und mich nach ihrem Besuch gleich mit in die Schweiz gefahren (ja, gefahren - mit dem Auto; für preiswert-Reisende ist die Fahrt mit einem Fernbus sehr angenehm und wie gesagt: preiswert) haben, musste ich bereits nach etwas weniger als zwei Monaten mein geliebtes Hamburg verlassen. Es fiel mir schwer, meine Schulfreunde, mein Zimmer und HH (Hansestadt Hamburg) zu verabschieden. Jedoch freute ich mich auch auf meine Freunde und Verwandte in der Schweiz (sorry, falls ich Dich nicht informiert habe oder falls ich Dich nicht treffen konnte - ACHTUNG - Hamburg liegt ja wie erwähnt nicht weit entfernt; könntest mich ja mal besuchen kommen - und sorry für die vielen Klammern). Es war auch das letzte Mal, wo ich Zuhause im Elternhaus, in dem ich aufgewachsen bin, geschlafen habe. Denn meine Eltern haben das Haus verkauft und werden bereits im Jahr 2018 nach Teneriffa auswandern.
Die Zeit in der Schweiz verging wie im Flug; nach 75 Minuten Flugdauer landete ich bereits wieder in der grossen Hafenstadt Hamburg.
Ich möchte Dir hiermit noch mitteilen, dass ich Ehrlichkeit schätze und diese auch gerne mit meiner Lesergemeinde teile. In diesen Zeilen mach ich nicht nur Werbung für mich, sondern teile Dir auch meine Schwierigkeiten und Schwächen mit, mit welchen ich in meinem Leben zu kämpfen oder zu leben habe.
Schule:
Es fällt mir schwer, die Zeit neben der Schule richtig einzuteilen. Ich bin eher dieser Typ Mensch, der auch Menschen um sich herum benötigt. Mein Zimmer ist zwar schön, gross und hat eine bildhübsche Decke, doch ich kann nicht einfach alleine im Zimmer sein und mich mit mir bzw. mit dem, was ich eigentlich machen müsste, sollte oder wollte auseinanderzusetzen. Aber ich glaube fest daran, dass dies sich im Laufe der Zeit noch ändern wird. Doch alles, was wir momentan nebenbei machen müssten, liegt in unserem Interesse. Als Beispiel: Wir sollte im Unterrichtsfach "Sprechen" ein Sprechtagebuch führen. Mit diesem habe ich jedoch noch nicht begonnen, werde dies aber noch umsetzen und v.a. dahinter setzen! Nun nach den Herbstferien beginnt aber die eigentliche lehrreiche und aufwendige Zeit eines Schauspielstudenten. Wir haben bereits Texte für Szenen erhalten, welche wir im Winter einmal aufführen werden (Infos folgen, ob öffentlich oder nicht). Im Unterrichtsfach "Grundlagen Schauspiel" haben wir letzte Woche mit der Clownsarbeit begonnen. Ich bin zwar kein Clown-Fan, doch einen Clown zu spielen erfordert sehr hohe Koordination, Konzentration, Gelassenheit (Schauspiel ist paradox), eine Menge an Fantasie und Kreativität und vieles mehr. Im Gesang erarbeiten wir ein vierstimmiges Acapella-Lied. Im Unterrichtsfach "Szenische Improvisation" wurde uns die Aufgabe erteilt, eine One Minute Performance (wird sehr wahrscheinlich bei jedem länger dauern als eine Minute - das macht aber nichts) sich auszudenken und diese dann bis Ende Dezember vor der Klasse aufzuführen. Wie Du aus meinen Zeilen entnehmen kannst, spürst Du die Arbeit, die in den nächsten drei Jahren auf mich zukommen wird.
Arbeit:
Hiermit nehme ich schon mal vorne weg, dass ich in dieser Hinsicht nicht produktiv bin bzw. alles etwas länger dauert. Denn als Schweizer benötige ich in Deutschland eine Arbeitsbewilligung. Um diese zu erhalten, muss ich noch viel Erledigen - doch auch das werde ich noch meistern, damit ich so bald als möglich mit der harten Arbeit beginnen kann. Wenn Du mich kennst, weisst Du, dass ich es mag, wenn ich viel zu tun hab. Wenn ich erst mal arbeiten kann und somit etwas mehr ausgelastet bin, werde ich sehr wahrscheinlich gleichzeitig auch viel für die Schule machen. Momentan habe ich eher wenig zu tun und mache aus diesem Grund weniger diese Aufgaben, welche ich eigentlich zu erledigen hätte. Sobald ich die Arbeitserlaubnis habe, werde ich ziemlich schnell einen Job finden - dies ist in Hamburg nicht ein Problem.
Von wegen Arbeit:
Man kann mich zukünftig auch als Reiseführer "buchen". Schreib mich privat an, solltest Du die Intention haben, irgendeinmal nach Hamburg zu reisen. Gerne führe ich Dich und Deine Freunde per Spaziergang oder U-Bahn-Rundfahrt durch Hamburg und zeige Dir meine Lieblingsorte bzw. Orte, die man vielleicht auf einer Städtereise verpasst. Dies mache ich freiwillig und auf Spenden-Basis.
Solche Skylines erblickst du nur mit meinen Touren ;-)
Wie immer findest Du untenstehend noch meine Bankdaten. Wenn Du denkst: Doch, den Elia würde ich gerne finanziell unter die Arme greifen, dann schreib mich an.
--> Bankkonto:
Commerzbank, Elia Fries, IBAN DE48 2004 0000 0207 3013 00, BIC: COBADEFFXXX
Vielen Dank für Deine Interesse und Deine Unterstützung!
Liebe Grüsse aus Hamburg
Euer Elia