Der Epos des Agnihotra – Das Feuer des Lebens
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Abb. 1 - Agnihotra-Feuer
Was wäre, wenn es ein ganz einfaches Ritual gäbe, mit dem man neben sich selbst, auch noch seine ganze Umgebung, die Menschen um einen herum, die Pflanzen um einen herum, ja sogar das Wasser in seiner unmittelbaren Nähe reinigen, heilen und mit neuer Energie aufladen kann?
Das hört sich doch nach einem reinen Wunschtraum an - oder etwa nicht?
Was wäre, wenn es ein ganz einfaches Ritual gäbe, bei dem man sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig entspannen kann und dabei sogar noch warme Hände im kalten Winter bekommt?
Das hört sich doch schon viel realistischer an - oder etwa nicht?
Was wäre, wenn es ein ganz einfaches Ritual gäbe, das zuerst die Atmosphäre heilt und dann wiederum – quasi als Belohnung – dich selbst? Und was wäre, wenn dies zudem noch aus Sicht der modernen Wissenschaft bestätigt wäre?
Das hört sich so spanned an, dass es sich lohnt dieses Thema etwas näher zu durchleuchten …
Die Legende vom Feuer des Lebens
In einer Periode, lange vor unserer Zeitrechnung gab es sieben äußerst weise, mystische Seher die eine wahrhaftige Botschaft erhielten: Zusammen mit der Schöpfung wurden Gesetzmäßigkeiten geschaffen, die ein Leben in Harmonie, Frieden und Wohlstand sicher stellten sollten. Diese Seher oder Propheten wurden Rishis genannt, was so viel bedeutet wie "die Weisen".
Diese Weisen waren es auch, die jenes Wissen über viele Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende hinweg mündlich von Generation zu Generation weitergaben, bevor es vor gut 1.500 Jahren erstmals in Schriftform festgehalten wurde.
Dieses Wissen wird heute im Allgemeinen als die "Veden" bezeichnet, das ist Sanskrit und bedeutet schlicht und ergreifend "Wissen".
In der damaligen Zeit wurden von fast jeder Kultur heilige Feuer-Techniken (Homa, Yagna) praktiziert, galt und gilt Feuer doch, damals wie heute, als Mittler zwischen den Menschen und den Höheren Mächten. Überlieferungen sowie Ruinen von Feuertempeln zeugen heute noch davon, dass sie selbstverständlicher Teil spirituellen Lebens waren.
Mit dem Eintritt in das Dunkle Zeitalter und dem Untergang vieler dieser Kulturen jedoch verschwand dieses Wissen zusehends. Die Menschheit fiel in ein tiefes, spirituelles Loch, es herrschten Krieg, Gewalt, Unterdrückung und Intoleranz. Die Jahrhunderte verstrichen, und die Bewohner der Erde verfielen immer mehr, ja taumelten unaufhaltsam auf den Abgrund zu.
Anfang des vergangenen Jahrhunderts allerdings erkannte ein weiser Inder namens Bhao Saheb Shingavekar diesen Zustand der Menschheit und wusste, dass eine fortdauernde Abkehr der Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung letztlich in einer gewaltigen Katastrophe enden würde … Nur eine göttliche Kraft sei imstande wieder Harmonie in die Welt zu bringen. So begann Bhao damit ein mächtiges Mantra zu rezitieren. Nach rund zwei Millionen Wiederholungen erschien ihm, in göttlichem Licht Gayatri, die gleichnamige Patronin des Mantras. (Vgl. dazu Gaia/Gäa aus der griech. Mythologie)
Ihr Versprechen: Sie würde als seine Tochter wiedergeboren werden. Gayatri selbst gilt als die Mutter der oben genannten Veden. Und so kam es, dass nur etwa ein Jahr später seine Tochter geboren wurde, die wegen ihrer rötlich-goldenen Ausstrahlung den Namen Sonamata (sansk. sona = rot, rotgold) verliehen bekam.
Am 17. Mai 1918 schließlich schenkte Sonamata, als besonders reine Mutter, nach einer Vision dem "Licht des Universums" das Leben, ihr Sohn Gajanan (siehe Abb. 2 rechts; mit seinem Enkel) erblickte das Licht der Welt. Ein Avatar war geboren. (Mehr dazu in Teil 2) Seit seinem 7. Lebensjahr meditierte Param Sadguru Shree "Gajanan" Maharaj regelmäßig, wurde intensiv in geistigen Disziplinen geschult und von spirituellen Meistern, hohen Brahmanen unterrichtet.
Eines Nachts hatte der Junge schließlich einen Traum, er erkannte dadurch seine Aufgabe auf Erden und er versprach:
"Ich werde die Veden wiederbeleben."
Agnihotra – Feuer des Lebens
In der Folge offenbarten sich Gajanan fünf Richtlinien, welche die Quintessenz der Veden für jeden Menschen auf Erden in einfacher und praktischer Weise veranschaulichen. Ein Bestandteil dieses "Fünffachen Pfades" sind die sogenannten Yagnas, simple aber sehr mächtige Feuer-Rituale.
Der König dieser Zeremonien ist das Agnihotra. Diese Technik beruht auf dem Biorhythmus von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, zu diesem Zeitpunkt befindet sich unsere Erde in einem energetischen Zustand des vollkommenen Kräfteausgleichs. Sonne und Erde stehen in einem 90°-Winkel zueinander, wodurch ein Art Lichtkanal entsteht, durch den eine gewaltige Menge an feinstofflicher Energie strömt, die wiederum durch das Ritual genutzt werden kann.
Mithilfe eines Feuers in einer pyramidenförmigen Kupfer-Schale, Reis, getrocknetem Kuhdung und eines Mantras, dessen Laute exakt auf die Schwingungsverhältnisse der Tageszeit abgestimmt sind, entstehen nach dem Prinzip der Resonanz reinigende und aufbauende Energien, die mit dem Rauch in die Atmosphäre gelangen und eingeatmet werden können.
Das ist der Kern der Sache, denn: Agnihotra ist ein Geschenk an die Menschen der Erde, das helfen soll die fundamentalsten Probleme der heutigen Zeit zu lösen. Die durch die Verbrennung entstehende Asche wird verwendet zur Reinigung von Wasser, Luft, Erde sowie zur Regeneration und Harmonisierung von Körper, Geist und Seele.
Nun meiner Frage an euch, liebe Leser:
Kennt ihr jemanden der bereits so ein Ritual durchführt oder seid ihr es gar selbst die schon Erfahrungen gemacht haben?
Wenn ja würde es mich freuen wenn ihr diese in den Kommentaren teilen würdet.
Gerne können wir auch ein wenig diskutieren :)
Die Ergebnisse die durch Agnihotra auf der ganzen Welt erzielt werden sind jedenfalls mehr als nur erstaunlich … Und auch die spirituellen Hintergründe dazu haben es in sich … Damit beschäftigen wir uns allerdings im Detail in den kommenden Episoden von Der Epos des Agnihotra – Die spirituellen Hintergründe.
Vielen Dank fürs Lesen, bleibt dran und bis zum nächsten Mal.
Literatur & Quellen
- Folgen am Ende der Serie
Bilder:
- Abb. 1: Cuorazohm
- Abb. 2: param-sadguru-shree-gajanan-maharaj.com
- Abb. 3: Von Cuorazohm übersetzt ins Deutsche von www.agnihotra.com.au
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