Gedanken über Materie – Die Transformation
Nichts in dieser materiellen Welt kann aufhören, zu sein, es kann lediglich die Form verändern. Dinge, die sich in Luft auflösen, wie verkochtes Wasser, existieren in anderen Formen weiter, auch wenn der Topf leer ist.
Wenn man dieses Gesetz auf krankhafte körperliche Konditionen anwendet, wie zum Beispiel Ausschläge oder Geschwüre, dann wird deutlich, daß es nicht möglich ist, diese Dinge mit einer Creme, Tablette oder einem Messer einfach verschwinden zu lassen. Sie werden sich in anderen Formen an anderen Stellen neu manifestieren oder sich lediglich kurzfristig zurückziehen und nach einiger Zeit im alten Kleide wiederkommen. An dieser Stelle könnte man ausschweifen und sich fragen: Was ist Krabnkheit? Diese Frage ist zwar essentiell, da sie den Ursprung des Problems behandelt, dennoch möchte ich in diesem Artikel nicht den Ursprung des Problems, sondern eine mögliche Lösung des Problems betrachten. Um diese Lösung zu akzeptieren, ist es allerdings notwendig, physische Krankheiten als eine Manifestation psychischer und emotionaler Störungen anzusehen. Das bedeutet im Grunde, daß wir selbst unsere eigenen Krankheiten erschaffen, und somit auch die Macht haben, diese Krankheiten zu beeinflussen und somit etwas Unangenehmes in etwas Angenehmes zu verwandeln. Manche nennen das Zauberei oder Magie, aber eigentlich handelt es sich nur darum, sich der eigenen Schöpferkraft zu erinnern und sie anzuwenden. Geist über Materie eben.
Ich stelle euch einen dreiteiligen Heilspruch vor, der auf verschiedene Konditionen übertragbar ist. Meine persönliche Problemzone ist die Haut. So wie die Dinge einigen auf den Magen schlagen oder Kopfschmerzen verursachen, habe ich immer irgendwo eine juckende, trockene, gerötete Stelle. Die Ärzte nennen das Neurodermitis und ihr Heilmittel ist Kortison, was auf Dauer nichts bringt, sondern die Sache nur noch schlimmer macht, wie ich selbst festgestellt habe. Seitdem ich mich von Ärzten und verschreibungspflichtigen Medikamenten fernhalte, habe ich meine Gesundheit sehr gut im Griff.
Der Heilzauber visualisiert eine Rose, bei der es darum geht, vom Dorn über die Blüten zum Duft zu kommen.
Der erste Teil beinhaltet das Erkennen des Dornes, es geht um die Visualisierung des Problems, um die Verwandlung des Hautgefühls, des Brennens oder Juckens, in ein Bild. An der Stelle, wo es juckt, brennt, steht ein Dorn. Man muß hinsehen, erkennen und akzeptieren. Akzeptieren ist notwendig, da das die Grundlage der Liebe ist, und nur die Liebe hat die Kraft zu transformieren. Ich nehme also den Dorn als ein Teil von mir an, ohne ihn zu bewerten und erkenne gleichzeitig, daß ich den Dorn geschaffen habe. Er ist meine Kreation, ich bin Schöpfer.
In der zweiten Strophe erwecken wir die Liebe, Liebe zur eigenen Schöpfung, Liebe zu sich selbst, und zum Schöpfer. Hier beginnt die Transformation des Dornes in die Blüte. Ich stelle mir die Blätter vor, flauschig, helles rosa, zart und weich. Das bedeutet, daß das Jucken, Brennen etc, welches dem Dorn zugeordnet ist, sich in ein schönes Bild und ein angenehmes Gefühl verwandelt.
Die dritte Strophe beinhaltet die letzte Transformation der Manifestation von ihrem materiellen Zustand in einen neuen, den wir nicht sehen oder fühlen können. Am Beispiel der Rose entwickelt die Blüte nun ihren wunderbaren, herrlichen Duft, der wie ein zarter Nebel aufsteigt. Aus der Blüte wird Duft, und wenn die Blüte vertrocknet und sich in Staub verwandelt, ist es der Duft, der zurückbleibt. Am Ende hat sich der Ausschlag oder das Geschwür also in Luft aufgelöst, wie das verkochte Wasser.
Und hier ist der Heilzauberspruch:
Vor meinem geistigen Auge stehst du,
ich erkenne dich - dein Name ist spitzer Dorn.
Du bist der Dorn, der sticht und beißt, du bist
der Teil von mir, der schreit. So wie
ich dich erschaffen habe, schuf der Eine
Schöpfer mich - ich bin es, spitzer Dorn.
Wunder schafft die Liebe in selbstloser Hingabe -
Schönheit breitet sich aus. Es ändert der Dorn Farbe und Form.
Verwandel dich in feine Rosenblüten - leuchtend, zart und rosarot.
So weich und schmeichelhaft, so wohl
die Berührung mit deinem Rosenblatt –
was bist du nur so schön in deiner Blüte.
Was ist das für ein Duft, den du verschenkst,
Regentropfen im Sommerwald, die wie Sterne glitzern.
Wie zarter Nebel steigt er auf, der Atem des Rosenblütenblattes –
das bald vertrocknet ist und Staub.
Zurück bleibt nur der Duft, der wie Morgentau
sich niederlegt, wo Spitzes Dorn einst war.
Erschaffe deine eigene Realität, du bist Schöpfer und hast die Macht.
In diesem Sinne meine Lieben,
auf die Kraft der Gedanken, die Liebe und die Transformation, Prost!