Hallo Hivers,
wir waren am Wochenende auf einer Gemeindefreizeit. Dort hatten wir als Aufgabe einen kreativen Beitrag zu Psalm 91 zu leisten. Ich entschied mich für einen Comic, der eine Situation darstellte, als ich ca. 10 Jahre alt war. Hier ist er:
Die wahre Geschichte
Als ich ca. 10 Jahre alt war, es war Karneval, ging ich als Ritter verkleidet, mit Helm, Schwert und Brustpanzer, durch unser Dorf (Nothberg, dort wo heute ein Spielplatz ist, war damals eine Wiese). Ich fand dort einen Traktoranhänger:
Dort hingen Ketten wie Lianen und man konnte sich super von einem Träger zum nächsten Schwingen:
Was ich nicht gemacht habe war, zu überprüfen, ob es sich wirklich um ein Turngerät handelt. Einer der Doppel-T-Träger war nicht gesichert:
Es kam wie es kommen musste. Mitten beim Schwung löste sich der Träger und kippte nach hinten weg:
Ich fiel nach hinten runter, aus ca. 1,5 - 2 m Höhe, und landete schmerzhaft auf dem Rücken. Aber das schlimmste sollte noch kommen. Denn dieser Schwere Eisnträger mit seinen scharfen Kannten raste auf mich zu:
Der harte Stahl durchschlug meinen Plastik-Brustpanzer:
Ich dachte zuerst, mein Ende sei gekommen. Doch dieses scheinbar blöde Plastik-Ding hat einen Großteil der Kräfte aufnehmen können und somit das Schlimmste verhindert. Ja es hat etwas geblutet und ich hatte tierische Schmerzen, aber es ist nichts weiter passiert. Keine bleibenden Schäden:
Ich habe in meinem Leben diesen Brustschild nur ganz selten (ein paar Tage) getragen. Aber genau an dem Tag, wo ich ihn brauchte (und in all den anderen Jahren brauchte ich ihn nie wieder) hatte ich ihn an. Das kann man als Zufall sehen und dem "Überlebenden-Trugschluss" zuordnen. Oder man kann es als Bewahrung ansehen.
Ich habe mich für Letzteres entschieden.
Achim Mertens