Länge: ~103km
Reine Fahrzeit: ~7h
Gesamtzeit: ~8,5h
Tag 3 unserer Reise. Startpunkt ist Regensburg, was uns nach einer regenlosen Nacht verabschiedet.
Die Wolken hängen zwar tief aber Nephele, die Göttin der Wolken meint es den ganzen Tag gut mit uns und lässt diesen regen los vorübergehen.
Nicht weit nach Regensburg erreichen wir Donaustauf mit seiner Burgruine und es erscheint am rechten Donau Rand die Walhalla in Form eines griechischen Tempels.
Dieser Bau erinnert an die Großen Deutschen oder was man dafür hält😉. Warum hier ein griechischer Tempel gewählt wird, könnte auch damit zusammenhängen das im 19. Jahrhundert der Bayrische König auch König von Griechenland war. Kommen da auch die Weiß-Blauen Teile der bayowarischen Flagge mit ins Spiel? Keine Ahnung.
Wir befinden uns nun auf dem sogenannten Donau Radweg, der im Vergleich zu den Radwegen zuvor sich in mehreren Dingen unterscheidet.
- Er ist fast komplett asphaltiert – was unseren Hintern zugutekommt
- Er geht an vielen Stellen nicht immer an der Donau entlang, sondern bringt seinen Benutzer teils Kilometer weit weg vom Fluss
- Die Donau ist sehr breit
- Es befinden sich sehr viele Klöster und kleine Kirchen am Wegesrand
Ebenfalls ist auch die Gegend ein Kontrastprogramm zu den Tagen zuvor. Die Weite des Donautals eignet sich hervorragend für große Felder. Der Mais ist die bestimmende Feldfrucht aber wir sehen viel Weizen und nicht wenige Kartoffelfelder.
Unser Etappenziel zur Mittagszeit heißt Straubing, mit seinem Historischen Stadtzentrum, dem Stadtplatz mit Stadtturm (Wahrzeichen) und dem ehemaligen Herzogsschloss. Hier gönnen wir uns ein Kaltgetränk und erholen uns kurz um anschließen wieder auf den zweiten Teil der Etappe zu gehen.
Noch eine kurze Bemerkung von meiner Seite zum Thema Biergarten und möglichen Stopps für Radfahrer. Es fehlen aus unserer Sicht geeignete Biergärten an der gesamten Wegstrecke und wenn man welche findet, haben diese erst am Abend ab 17Uhr geöffnet – aus unserer Sicht ein Schwachpunkt ist. Ein Rat von uns: Nehmt genügend zu Trinken uns zu Essen mit.
Nach Straubing kommt man an Wörth an der Donau vorbei um danach nach Bogen zu kommen. Bogen, dass wegen seiner im Jahre 1104 gefundenen schwangeren Madonna Berühmtheit erlangte. Leider ist der Donau Radweg nach Bogen gesperrt und man gelangt nicht nach Pfelling und Mariaposching zur Benediktinerabtei Metten, sondern man wir kompliziert über weite Feldwege geleitet bis man kurz vor Deggendorf, das Tor zum Bayrischen Wald, erreicht.
Unser Ziel in * Deggendorf* ist der Krah Wirt, der am obersten Ende des Berges wunderschön liegt. Der Anstieg, nach den bereits fast 100km, brachte wirklich das Letzte aus uns heraus. Dafür wurden wir mit einem üppigen Essen und 3 Halben belohnt um wirklich sehr müde ins Bett zu fallen.