Der letzte Tag unserer Tour begann bei strahlendem Sonnenschein. Die Tageskilometer betrugen 60km wobei 20km davon die Heimfahrt vom Nürnberger Hauptbahnhof nach Schwarzenbruck waren.
Die Fahrt ging am Wegweiser „Ochsenfurt 17/Marktsteft 6,9“ vor der Alten Mainbrücke Kitzingen weiter. Wir fuhren entlang des Mainufers durch das Gelände der kleinen Landesgartenschau 2011 „Natur in Kitzingen – Gartenstadt am Fluss“.
Anschließend führte uns der MainRadweg vorbei an Hohenfeld und Marktsteft. Wirklich ein sehr schönes Stück Natur mit Seitenarmen des Mains.
Der Radweg führt dort direkt am alten, unter Denkmalschutz stehenden Hafen vorbei. Wir fuhren die Weinberge entlang nach Marktbreit am südlichen Zipfel des Maindreiecks. Das wuchtige Torbogen zur Innenstad und der Tretradkran von 1784 zeugt noch heute von der Wichtigkeit des Handelsplatzes aus früheren Zeiten.
Bevor wir Ochsenfurt erreichten, schwang sich hoch über dem MainRadweg die Talbrücke der Autobahn A7 über das Maintal.
Ochsenfurt ist eine der ältesten Städte am Main und wurde schon im Jahre 725 n. Chr. das erste Mal urkundlich erwähnt. Gleich nach der Unterquerung der Alten Brücke fuhren wir links hoch zur Stadt, wo man am Fuße der mit der Altstadtbesichtigung starteten – natürlich nicht zu vergessen sich mit einem Kaltgetränk zu stärken.
Zum Abschied aus Ochsenfurt wurden wir selbstverständlich vom Wappentier entlang des Radwegs passend verabschiedet😂
Danach kamen wir an der Schleuse Goßmannsdorf nach Sommerhausen, das sich hinter einer Stadtmauer verbirgt (Wir fuhren aber daran vorbei). Nach Sommerhausen zeigte sich der hohe markante Kirchturm von Eibelstadt schon von weitem
In Randersacker hat man sich in Anlehnung an die Weinlage „Sonnenstuhl“ etwas Besonderes einfallen lassen: Dort stehen in der Ruhezone am Main zahlreiche Sonnenstühle (leider nicht im Bild), in denen man ausspannen konnte.
Auf dem MainRadweg zwischen Eibelstadt und Würzburg fuhren wir direkt an den berühmten Weinlagen der Region vorbei. Der Weg von Randersacker bis Würzburg gehört schon zum Naherholungsgebiet der Stadt was ich gut verstehen kann bei dieser Landschaft
So ging es etwas quirlig zu bis alte Residenzstadt Würzburg weiter. Mit das erste was wir von weitem sahen, war die Festung Marienberg, die majestätisch über der Stadt thront.
Wir legten noch eine kleine Verschnaufpause ein, bevor wir dann den Hügel zur Marienfeste stürmten, um uns das Schmuckstückt aus der Nähe zu begutachten.
Über den Eingang zur Marienburg
kamen wir zum ersten Festungswall mit einem fantastischen Blick über Würzburg. Blick auf Würzburg – Alte Mainbrücke und Würzburger Residenz
Blick auf das Käppele – das ist der volkstümliche Name der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Nikolausberg in Würzburg auf der gegenüberliegenden Seite
Die zweite Festungsmauer
Eingang zum Innenhof mit den Wappen des Erbauers
Innenhof mit Schutzturm
Zwei Bilder aus dem Innenhof
Blick in die Kapelle
Und zum Schluss noch das Ausgangstor
Nach dem Abstieg gingen wir in die überfüllte Altstadt und aßen vor dem Dom unser wohlverdientes Eis
Anschießend fuhren wir mit dem Zug nach Nürnberg zurück. Und was soll ich euch sagen - mein Sohn waren die 15 Minuten Wartezeit in Nürnberg zu lang und er meinte: "Lass uns das letzte Stück (20km) von Nürnberg nach Schwarzenbruck mit dem Fahrrad fahren" – gesagt getan -und so hatten wir auch heute unsere 60km erreicht.
Zuhause erwarte meine Frau uns schon, mit einem Essen und einem gekühlten Bier für mich und Apfelschorle für den Sohn😁 – was braucht man(n) mehr. Somit geht unsere 5-tägige Reise zu ende; zwar mit einem etwas wunden Po aber voll mit vielen schönen Eindrücken und selbst dem Teenager hat es Spaß gemacht (laut eigener Aussage).
Ich wünsch euch allen alles Gute und vielleicht bis nächstes Jahr auf eine neue Reise.
und bleibt BeeSmart