oder wie auch immer ihr es nennen wollt.
Das habe ich letztes Jahr für die Schule gezeichnet und sogar 13 Punkte darauf bekommen. Meine Lehrerin meinte, dass es einen mystischen Hintergrund hat, den ihr sehr gefällt. Da ich in 3 Minuten vor der Unterrichtsstunde ihr schnell erklären musste, wieso ich was so gewählt habe.
Ausgerechnet nur 2 Farben: weiß und rot
leider hab ich das Bild nicht mehr, daher die schlechte Qualität
kurzer Rückblick
Die letzten Monate wurden meine Nerven ordentlich strapaziert und die Toleranzgrenze sehr oft überschritten.
Ein wenig habe ich es schon vorgeahnt, daher, dass ich immer wieder von den selben Orten und Konflikte geträumt habe.
Ich wurde sauber auf die Probe gestellt.
Und es hat mich tatsächlich gefordert und gefördert.
Es hat mich gestärkt und gefestigt.
Meine Wurzeln haben geschlagen und sich verdickt.
Ich dachte oft und lange darüber nach, was ich denn nun hier aus all dem lernen soll? Speziell auf die letzten 2 Monate bezogen
Denn ich habe schon meine Lektion erteilt bekommen vorheriges Jahr. Es war eine harte Zeit, in der mir meine komplette Lebensgrundlage entrissen wurde.
Also wieso habe ich mich wieder auf den Scheiß eingelassen, nachdem man lange probiert hat auf mich einzureden "Ich solle es doch einfach mal versuchen".
Und für was? :D
Was habe ich erkannt zu lernen?
- Als mein eigenes individuelles Wesen souverän zu stehen und zu mir zu stehen; mich nicht runterdrücken zu lassen
- Willensstärke: Durchhalten; Der Verstand ist das Einzige, was mir in Weg stehen kann.
- Projektionen auflösen: Realitätscheck, und wenn das in einigen Momenten nicht möglich war, dann die Gedanken auf Besinnliches lenken.
- Zu meiner eigenen Kraft kommen*
- trotz selbstzerstörerischer Gesellschaft zu schöpfen und wachsen
*Das Gedankengefängnis des einnehmenden Alltags nicht nur von außen zu betrachten, sondern aktiv schöpferisch daran teilhaben. Eine Zeit lange habe ich mich sehr zurückgezogen, mir war meine Kraft schon bewusst, doch wusste noch nicht damit zu händeln. So habe ich nun einen Eindruck bekommen, zu was ich in der Lage bin und wie ich mir meine Realität schaffen kann.
Glücklicherweise habe ich mich nun das ganze Jahr darauf konzentriert meinen Körper zu stärken, nachdem ich ihn mir jahrelang selbstzerstört habe. Ohne meinen gesunden Körper hätte ich nie die Chance bekommen über meine Lernfortschritte nachzudenken. Daher bin ich sehr dankbar. Für alles, was passiert ist, egal wie geisteskrank es war (/ist, denn ich bin immer noch im Wahnsinn).
Amor fati
Dankbar bin ich auch dafür, dass ich nun nochmal hineingeschmießen wurde und es aus einem anderen Blickwinkel nochmal vor Augen gestellt bekomme.
Ich denke, dass ich große Fortschritte mache und bin zuversichtlich auf das kommende Jahr. Ein inneres Lächeln zeigt sich dem entgegen, obwohl sehr viel auf mich zukommen wird.
Die nächsten 12 Tage werde ich bewusster beobachten, was in mir hoch kommt. In letzter Zeit ist so viel ins Licht getreten, was vorher im Nebel schien und spiegelte. Vieles ist in Vergessenheit geraten, was nun immer wieder mal mehr, mal weniger sich zeigte. Nun kann ich diese Ansätze nehmen und weiter darauf aufbauen, "neue Synapsen schließen".
Gerade kann ich tatsächlich behaupten, dass ich genauer weiß, woran ich in mir arbeiten werde.
Ich hab den Text noch ein paar Tage vor den Rauhnächten geschrieben, kam aber nicht mehr dazu es zu posten.
Nochmal Frohes neues Jahr und viel Kraft an jeden, die kommende Zeit zu überstehen.
:)